Harz gegen Magen-Darm-Probleme

Liegen Ihnen Erkenntnisse zur Behandlung des Magenkeims Helicobacter pylori mit dem Baumharz „Mastix“ vor und in welcher Konzentration kann das Präparat eingenommen werden?


Antwort

„Mastix“ ist ebenso wie Weihrauch oder das orientalische Luban ein Baumharz, das in der Naturheilkunde vor allem bei Magen-Darm-Erkrankungen, aber auch gegen entzündliche Prozesse des Darms wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa eingesetzt wird.

Lange bevor der Magenkeim mit Antibiotika behandelt wurde, linderten viele Bewohner des Mittelmeerraums und des Orients Magengeschwüre und allgemeine Darmbeschwerden mit Mastix, dem getrockneten Harz des Mastix-Pistazienbaums (Pistacia lentiscus). Dieser Gummi kommt auch beim Kuchenbacken sowie bei der Herstellung von Süßwaren, Likören und Kosmetikprodukten zum Einsatz. Früher diente das Harz als Kaugummi und zur Zahnpflege.
Im Laufe der letzten Jahre belegten zahlreiche klinische Studien, dass Mastix die Bakterie Helicobacter pylori, die meist resistent gegen Medikamente ist, abtötet und damit auch andere Magenprobleme, wie beispielsweise ein Magengeschwür, reduziert. Infrage kommen hierfür meist nur geringe Dosen des Mastixgummis – ein Gramm täglich über zwei Wochen. Ein weiterer Vorteil von Mastix ist seine schützende Funktion für die Magenschleimhaut. Der Gummi heilt auch leichte Schädigungen in der Magenschleimhaut, die durch Tabletten gegen Magengeschwüre und Aspirin auftreten.

© 2014 NATUR & HEILEN, Beratungsservice

» zurück