Leberflecken ursächlich behandeln

Eine Bekannte hat zahlreiche, teils abstehende Leberflecken am Körper. Sie war schon beim Hautarzt und hat einige veröden lassen. Leider kamen die Flecken wieder. Was kann sie dagegen tun?

 

Antwort

Leberflecken oder auch Muttermale sind grundsätzlich gutartige Wucherungen der Haut. Erhabene Hautveränderungen werden auch als Warzen bezeichnet. Grundlage bildet der Farbstoff Melanin, der sich in den Flecken vermehrt ansammelt. Melanin ist auch für die Farbe der Haut, der Haare und Augen zuständig. Auftreten und Lokalisation der Leberflecken sind ebenso genetisch vorgegeben wie die Augen- und Haarfarbe. Selbst wenn sie besonders zahlreich vorkommen, sind die Flecken ein natürliches Merkmal eines Menschen. Dazu sind sie meist völlig harmlos. Trotzdem sollten Leberflecken im Auge behalten werden, damit man den manchmal möglichen Übergang in das bösartige Melanom frühzeitig erkennt und erfolgreich behandeln kann. Dringend abzuraten ist von selbstständigen Manipulationen an Muttermalen, denn dadurch könnte eine Entartung erst in Gang gesetzt werden. Manche Naturheilkundler sehen die Ursache für die Flecken in der Leber. Dort findet der sogenannte Melanin-Stoffwechsel statt. Dabei werden Stoffe gebildet, die die Hautzellen ernähren. Je nach Störung entstehen weiße Flecken (Vitiligo) oder Muttermale. Wenn mit zunehmendem Alter die Funktion der Leber nachlässt, können Altersflecken entstehen. Eine Unterstützung der Leberfunktion durch die Einnahme von Bitterstoffen, Mariendistel, Leberreinigungen und -wickel kann zu einer Rückbildung der ungewünschten Hauterscheinungen beitragen. Auch die Schüßler-Salze Nr. 4 „Kalium chloratum“, Nr. 6 „Kalium sulfuricum“, Nr. 10 „Natrium sulfuricum“, Nr. 17 „Manganum sulfuricum“ und Nr. 19 „Cuprum arsenicosum“ (je 3-mal 2 Tabletten pro Tag) können die Flecken verblassen lassen. Zudem wäre es einen Versuch wert, mit der Klassischen Homöopathie die genetische Disposition zu Leberflecken zu beeinflussen. Hier empfiehlt sich der Besuch eines erfahrenen Homöopathen!

 

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