Mineral- und Vitamin-Check

Ich bin davon überzeugt, dass ein gestörter Mineral- und Vitaminhaushalt Ursache vieler Beschwerden und Krankheiten ist. Was soll ich dahingehend im Labor untersuchen lassen?

 

Antwort

Für diese Art orthomolekularer Laboruntersuchung ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Elemente, die Sie untersuchen wollen, intrazellulär zu finden sind, das heißt in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Daher sollte unbedingt eine Vollblutuntersuchung gemacht werden und nicht, wie sonst üblich, eine Serumuntersuchung, bei der das Blut zentrifugiert wird und die Blutzellen aus dem Serum herausgefiltert werden. Beispielsweise ist Magnesium zu etwa 70 Prozent an Erythrozyten gebunden, nur 30 Prozent liegen im Serum vor. Da unser Körper den Magnesium-Serumspiegel möglichst gleichmäßig hält, ist eine Serumanalyse zu Magnesium nicht von Bedeutung, denn es kann trotzdem ein Mangel in der Blutzelle herrschen, den ein unauffälliger Magnesiumspiegel im Serum maskiert.

Vollblutanalysen können allerdings nur von spezialisierten Laborinstituten durchgeführt werden, eines davon ist „Ganzimmun“, www.ganzimmun.de. Am besten sprechen Sie sich diesbezüglich mit Ihrem Therapeuten ab. Zu den wichtigsten Mikronährstoffen, die eine hohe Bedeutung in der Praxis haben, zählen: Vitamin D, Vitamin B6 und B12, Vitamin C, Vitamin E, Vitamin B9 (Folsäure), Kupfer, Selen, Zink, Magnesium, Calcium, Kalium, Natrium.

Daneben spielen natürlich auch andere Vitamine, Mineralien und Spurenelemente eine wichtige Rolle: Vitamin A, B1, B2, Niacin, Vitamin K, Cholin, Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Mangan und Molybdän. Diese können nach Bedarf mit in die Laboranalyse aufgenommen werden. Wenn Sie alle zusammen analysieren lassen, haben Sie einen guten Überblick über Ihren orthomolekularen Status.

 

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