Radioaktive Strahlung – gibt es eine Vorbeugung?

Aufgrund der beunruhigenden Nachrichten über die japanischen AKW-Störfälle gingen in der Redaktion zahlreiche Anfragen zur sinnvollen Vorbeugung vor eventueller radioaktiver Strahlung ein. Bei vielen ist die Erinnerung an Tschernobyl und die Auswirkungen auf die Gesundheit wieder sehr lebendig geworden.


Antwort

  • Der Heilpraktiker A. E. Baklayan aus München gibt folgenden Rat:

„In unserer Praxis hat sich immer wieder gezeigt, dass wir sehr gute Ausleitungserfolge mit dem Mittel L-Cystein verzeichnen konnten, wenn wir bei Personen Strahlenbelastungen getestet haben. Bei L-Cystein handelt es sich um eine schwefelhaltige proteinogene Aminosäure. Das Mittel ist ein hervorragender Radikalfänger und in der Lage, zellschädigende Stoffe unschädlich zu machen.

Tatsächlich wird L-Cystein auch therapeutisch zur Vorbeugung von Strahlenschäden eingesetzt. Insofern können wir L-Cystein mit der Dosierung von einer Kapsel täglich in diesen schwierigen Zeiten, die auf uns zuzukommen scheinen, als Mittel der Wahl nur jedem ans Herz legen.“

Zu ergänzen wäre, dass auch Earl Mindell (Autor von „Die Vitamin Bibel“) darauf hinweist, dass therapeutische Dosierungen von L-Cystein ein hohes Maß an Schutz gegenüber radioaktiver Strahlung bieten können.

 

  • Der Homöopath Ravi Roy schreibt:

„Anlässlich der Reaktorkatastrophe in Fukushima teilen wir unsere aktuellen Schutzmaßnahmen mit:

Diesen Schutz kann jeder Mensch auch neben einer laufenden homöopathischen Behandlung durchführen, jedoch nicht in dem Zeitraum einer Verschlimmerung mit anschließender Erholungsphase, sonstigen Heilreaktionen und Verschlechterungen.

Die Hauptmittel sind momentan Radium bromatum und Plutonium. Bei Schilddrüsenschwäche bevorzugen wir Radium jodatum.

Schwächere und kränkliche Menschen sowie ganz kleine Kinder sollten mit einer niedrigeren Potenz anfangen, sehr schwer Kranke sogar noch niedriger. Gesunde und kräftige Menschen können mit einer höheren Potenz beginnen. Dosierung: In wöchentlichem Wechsel Radium bromatum und Plutonium, je zwei Globuli bzw. zwei Tropfen, einnehmen. 

Warum schützen, wenn die Gefahr in Deutschland so gering ist?

Diverse Daten weisen darauf hin, dass die Radioaktivität in Deutschland permanent ansteigt und es zeitweise immer wieder akute Phasen von erhöhter Radioaktivität gibt. Allein aus diesem Grund ist es ratsam, auf Schutzmaßnahmen zurückzugreifen. Reisende in Richtung Fernost und Menschen, die sich in einem mit radioaktivem Jod verseuchten Gebiet (wie nahe des AKW Fukushima) befinden, brauchen unbedingt den Schutz von Kalium jodatum in einer niedrigen homöopathischen Potenz. In Japan werden die Menschen teilweise mehrere Gaben pro Tag von allen Mitteln brauchen. Gegebenenfalls kommt auch Cäsium in Frage. Die Wahl des Mittels richtet sich nach der entsprechenden Symptomatik, auch auf seelisch-geistiger Ebene.“ (Aus: Homöopathischer Ratgeber Nr. 13: Radioaktivität. Von Ravi Roy und Carola Lage-Roy, Lage & Roy Verlag. www.lage-roy.de)

 

Eine eventuelle Vorbeugung durch Homöopathie sollte unbedingt mit dem behandelnden Homöopathen abgesprochen werden, je nach Situation ergibt sich ein anderer individueller Behandlungsplan.

 

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