Schizophrenie

Meine Freundin leidet angeblich unter einer Schizophrenie. Gibt es hierfür naturheilkundliche Therapieansätze?
 
Antwort:
Nach allem, was wir Ihrem Schreiben entnehmen können, hegen wir einen gewissen Zweifel, ob es sich bei der Diagnosestellung Ihrer Bekannten wirklich um eine Schizophrenie handelt, insbesondere weil offenbar keine eindeutigen Symptome bestehen. Daß die Betroffene sich gesund und normal fühlt, kann natürlich auf fehlende Krankheitseinsicht hinweisen, aber zumindest sollte sie ernst genommen werden und die Diagnose kann tatsächlich falsch sein. Es scheint (soweit wir das aus der Ferne beurteilen können) angebracht zu sein, die Diagnose nochmals von einem anderen Psychiater überprüfen zu lassen, ehe vielleicht unnötige Maßnahmen eingeleitet werden.

Vor allem sollte auch abgeklärt werden, ob ein organischer Mangelzustand bestimmter Vitalstoffe oder ob eine Schadstoff-/Elektrosmog-Belastung besteht, denn dadurch kann sich über Jahre hinweg ein Schizophrenie ähnlicher Zustand entwickeln, der leicht durch naturheilkundliche Behandlung zu beheben wäre. Hier kommt die Bioresonanz (vor allem als Testverfahren) und die Orthomolekulare Medizin in Betracht. Über die Wirkungsweise der Bioresonanz wurde in NATUR & HEILEN Heft 6/00 berichtet, dort finden Sie auch die Anlaufadresse. Über Orthomolekulare Medizin wurde in NATUR & HEILEN Heft 5 + 6/96 berichtet, Therapeuten erfahren Sie bei dem

Forum Orthomolekulare Medizin
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Wenn tatsächlich eine Schizophrenie besteht, ist allerdings dringend eine Therapie erforderlich. Ein Drittel aller Fälle heilt ohne Behandlung wieder aus, aber das ist ein zu hohes Risiko. Es ist keineswegs immer erforderlich, Betroffene in eine psychiatrische Klinik einzuweisen. Oftmals besteht die Möglichkeit zur ambulanten Therapie bei einem Psychiater, das richtet sich nach Symptomatik und Verlauf der Erkrankung. Bei akuten Beschwerden werden Neuroleptika und Psychopharmaka verordnet, um die Symptomatik zu kontrollieren. Sie können ein Segen sein, um die Klinikeinweisung zu umgehen und um den Betroffenen zu entspannen und somit aufgeschlossener für weitere Maßnahmen zu machen.
Sie sind also nicht grundsätzlich abzulehnen, wenn sie mit ganzheitlichem Verständnis verordnet werden.

In erster Linie kommt naturheilkundlich - nach Abklärung o. g. Mangelzustände etc. - zur langfristigen Behandlung die klassische Homöopathie in Frage. Diese kann Ihre Bekannte in jedem Falle zur allgemeinen Stabilisierung auch körperlicher Beschwerden in Anspruch nehmen. Vielleicht führt ja eine banale Erkältung zum entsprechenden Homöopathen, wenn es an Einsicht fehlt.
Durch individuelle Mittel, die durch eine eingehende Anamnese und damit auch durch das Aufschreiben der Geschichte der Schizophrenie ermittelt wurden, werden die jeweiligen Zustände ins Gleichgewicht gebracht. Und wenn der Einstieg z. B. eine Erkältung ist, wird gleichzeitig auch der seelische Zustand mit berücksichtigt. Wenn z. B. bei Ihrer Bekannten eine versteckte permanente Überforderung besteht, die durch die vielen Kinder entstanden sein kann, so wird sich durch die entsprechenden Mittel eine langsame innere Wandlung vollziehen, ohne daß sie bewußt mitarbeiten muß. Daraus ergeben sich dann meist die weiteren Schritte.

Homöopathie kann mit den meisten anderen erforderlichen Maßnahmen kombiniert werden. Am besten wäre eine Verbindung aus Psychotherapie und Homöopathie.

Sie können sich auch im Internet weiter über Behandlungsmöglichkeiten bei Schizophrenie informieren unter

www.kompetenznetz-schizophrenie.de.


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