Seelische Helfer für Bettnässer

Unsere sechsjährige Tochter kann nachts immer noch nicht ohne Windel schlafen. Organisch ist nichts festzustellen. Sie leidet jedoch sehr unter Neurodermitis und diversen Unverträglichkeiten, aber auch unter Trennungen. Wie können wir ihr helfen?

F. Z., Dresden

Antwort:

Zuallererst möchten wir Ihnen gerne Ihre Sorgen nehmen. Medizinisch gesehen gibt es zwar Richtlinien, ab wann Kinder tagsüber (etwa ab zweieinhalb Jahren) und nachts (meist im Alter von fünf Jahren) trocken sein sollten, doch gibt es große Bandbreiten in der Entwicklung eines Kindes. Es ist also „Spielraum“ nach oben vorhanden.  

Ist organisch nichts feststellbar, können für die seelische Begleitung Ihres Kindes feinstoffliche Arzneien wie Homöopathie oder auch Bachblüten sehr hilfreich sein. Ein erfahrener Homöopath kann durch ein passendes, individuell herausgearbeitetes Mittel sowohl das Einnässen als auch die Neurodermitis und die seelische Befindlichkeit Ihrer Tochter positiv beeinflussen.

Parallel kommen bei seelischem Leid immer auch Bachblüten-Kombinationen in Betracht. Im folgenden finden Sie eine kleine Auswahl, die für Ihre Tochter infrage kommen könnte: „Mimulus“ (bei Ängsten vor der Dunkelheit), „Chicory“ und „Willow“ (man fühlt sich im Stich gelassen, zurückgesetzt), „Red Chestnut“ und „Star of Bethlehem“ (das Kind hat etwas verloren, an dem sein Herz hing) oder auch „Sweet Chestnut“ und „Star of Bethlehem“ (es hat Kummer wegen Familienproblemen).

Sie können etwa sechs dieser Blüten in einer Apotheke mischen lassen und dem Kind viermal am Tag vier Tropfen davon verabreichen. Manche Kinder mögen es gerne, wenn sie das Fläschchen – als Freund sozusagen – in die Hand nehmen und dann bei Bedarf einen Tropfen selbständig einnehmen dürfen. Bachblüten unterstützen wunderbar, wenn die Seele leidet. Und oft bessern sich dann auch die körperlichen Symptome.

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