Stärkung für entzündetes Zahnfleisch

Ich leide seit Jahren an einer Entzündung der Zahntaschen. Im Dezemberheft las ich von der „Asa foetida Dilution D6“ bei Zahnwurzelentzündungen. Könnte sie auch mir helfen, und was kann ich noch versuchen?

 

Antwort

Die Hauptanwendungsgebiete von „Asa foetida“ sind Magen-Darm-Beschwerden und Migräne. Auch bei Beschwerden des vegetativen Nervensystems wie Hypochondrie, Nervosität und Angstzuständen wird „Asa foetida“ eine gute Wirkung zugeschrieben. Die Anwendung bei Zahnwurzelentzündungen beruht auf der Erfahrung des Lesers. Sie können es versuchen, es gibt aber auch noch andere Dinge, die man ausprobieren kann:

Mit morgendlichem Ölziehen tun Sie Ihrer Mundschleimhaut gute Dienste. Hierfür sollte am besten Sonnenblumen- oder Sesamöl so lange im Mund hin- und hergezogen werden, bis es weißlich schäumt. Auch eine Mundspülung mit dem „Solunat Nr. 3“ (Azinat) und, falls es blutet, zusätzlich mit dem „Solunat Nr. 21“ (Styptik) ist bei Entzündungen ratsam. Jeweils 8 Tropfen in ein Glas Wasser geben und damit morgens und abends den Mund spülen und auch gurgeln. Das „Solunat Nr. 3“ können Sie zusätzlich auch innerlich nehmen (2-mal täglich 8 Tropfen in wenig Wasser geben und schluckweise trinken). Bei allen Entzündungen ist zudem das Schüßler-Salz Nr. 3 „Ferrum phosphoricum“ empfehlenswert (7 Tabletten über den Tag verteilt lutschen). Dazu noch 7 Tabletten der Nr. 9 „Natrium phosphoricum“. Zudem kann das Zahnfleisch durch die Einnahme von hoch dosiertem Vitamin C („Hermes Cevitt“, 1.000 mg, 2 bis 3 Wochen lang 1 Tbl. täglich, danach alle 2 bis 3 Tage 1 Tbl.) und Zink (z. B. „Unizink“ oder „Zinkorot“ von Fa. Wörwag, 1 bis 2 Tbl. täglich) gestärkt werden. Außerdem sollten Sie vitaminreich und säurearm essen, mit wenig Kaffee, Fleisch, Zucker. Im weiteren Verlauf wäre eine Symbioselenkung des Darms (etwa mit „Symbioflor“) zu empfehlen.

 

© 2020 NATUR & HEILEN, Beratungsservice

» zurück