Umstrittene HPV-Impfung jetzt auch für Jungen

Unser Kinderarzt möchte unseren zehnjährigen Sohn gegen HPV impfen. Ich dachte, diese Impfung sei gegen Gebärmutterhalskrebs. Weshalb sollen denn nun auch Jungen geimpft werden?

 

Antwort

Die Ständige Impfkommission hat am 5. Juni 2018 die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) für Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren in ihre Impfempfehlung mit aufgenommen. Vorrangiges Ziel der bereits seit dem Jahr 2007 für Mädchen verfügbaren Impfung ist die Eindämmung von Tumoren, die mit HPV in Zusammenhang stehen.

Bei Männern sind dies vor allem das Penis- und Analkarzinom – seltene Krebsarten, deren Auftreten allein durch bessere Hygiene und die Benutzung von Kondomen noch weiter reduziert werden könnte. Ebenfalls mit HPV in Verbindung gebracht werden Karzinome im Mund-Rachen-Raum, die jedoch hauptsächlich durch die Kombination von Rauchen und Alkohol verursacht werden. Auch ist nur ein gewisser Anteil dieser Krebserkrankungen überhaupt durch HP-Viren bedingt und die spontane Ausheilung von HPV-Infektionen bei Männern ist noch höher als ohnehin schon bei Frauen.

Es gibt nur sehr wenige Studien zur Effektivität der HPV-Impfung bei Jungen bzw. Männern. Deren Ergebnisse sind unbefriedigend und die Finanzierung lässt Interessenkonflikte erahnen. Langzeitstudien zur Impfstoffsicherheit fehlen komplett. Für die jetzt offiziell erweiterten Impfziele fehlt den HPV-Impfstoffen gar jede Zulassung. Die im Impfstoff enthaltenen Hilfsstoffe – wie der noch wenig erprobte, im Nanobereich angesiedelte Wirkungsverstärker amorphes Aluminiumhydroxyphosphatsulfat – lassen das Auftreten von Schäden befürchten. So wurden im Zusammenhang mit der HPV-Impfung für Mädchen nachweislich zahlreiche neurologische, autoimmune und die Blutgerinnung betreffende Erkrankungen beobachtet – bis hin zu vereinzelten Todesfällen.

Einen negativen Einfluss könnte die HPV-Impfung auch auf das spätere „Safer-Sex-Verhalten“ haben, da sie das trügerische Gefühl von Sicherheit vermittelt und somit riskantes Sexualverhalten begünstigt.

 

© 2019 NATUR & HEILEN, Beratungsservice

» zurück