Zittern in Händen und Armen

Seit vielen Monaten leide ich an Zittern in beiden Händen und Armen sowie an Gewichtsverlust und depressiver Verstimmung. Parkinson wurde ausgeschlossen. Was kann ich tun?

Antwort

Wenn neurologisch alles abgeklärt ist, hilft – soweit wir das aus der Ferne beurteilen können – eine Blutuntersuchung weiter. Hier sollte vor allem auf TSH basal (Schilddrüsenhormon) und Ferritin (Eisenspeicher) geachtet werden. Sowohl eine Schilddrüsenüber- als auch unterfunktion kann hinter den Beschwerden stecken, die Sie schildern.

Das Zittern der Hände kann auch seelisch bzw. vegetativ bedingt sein. Vorher sollten jedoch Schilddrüse und Eisenhaushalt abgeklärt werden. Auch ein leerer Eisenspeicher kann nämlich zu einer depressiven Erschöpfung mit Zittern und zu Antriebslosigkeit führen.

Ohne den genauen Hintergrund der Beschwerden zu kennen, kann vorübergehend zur Stärkung und zur Therapie des Zitterns folgende Heilmittelkombination versucht werden:

„Levico comp.“ Globuli (Wala), dreimal täglich je 10 Kügelchen, zusammen mit „Schlehenelixier“ (Weleda), hiervon wird täglich zweimal 1 EL eingenommen, beides über 3-4 Wochen.

Eine Klärung der Ursachen ist jedoch unumgänglich, um die Beschwerden gezielt behandeln zu können. Bitte fragen Sie dazu Ihren Hausarzt.

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