Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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A2-Milch – die verträgliche Variante

Kuhmilch ist meist das erste artfremde Eiweiß, das der Mensch in seinem Leben zu sich nimmt. Doch leider wird ein unbeschwerter Milchgenuss für viele Personen immer schwieriger. Oft kommt es bereits im Kindesalter zur Unverträglichkeit oder sogar Allergie. Die A2-Milch soll dabei helfen, die Problematik zu verringern. Diese natürliche Vollmilch wird von Kühen produziert, die den reinen A2A2-Genotyp im Milcheiweiß Casein aufweisen. Ursprünglich entsprach jede Kuhmilch diesem Genotyp. Eine natürliche Genmutation führte schließlich dazu, dass auch der A1-Eiweiß-Baustein in die Milch Einzug hielt. Die handelsübliche Milch ist heute immer eine Mischung aus A1A2 ß-Casein. Das ß-Casein selbst ist aus 209 Aminosäuren zusammengesetzt. Der Unterschied zwischen A1 und A2 ist in nur einer Position dieser Kette zu finden. Bei A1 ist an dieser Stelle Histidin zu finden, bei A2 die Aminosäure Prolin. Bei der A1-Milch wird die Kette der Aminosäuren aufgespalten und es entsteht ein Opiat, das auf den Verdauungstrakt und das Immunsystem wirkt. Die beiden Genotypen wirken sich unterschiedlich auf die Verdauung aus und A2-Milch wird von vielen Personen besser vertragen. In Deutschland haben sich einige Landwirte auf die Produktion von A2-Milch spezialisiert (zum Beispiel die „Wohlfühlmilch“ vom Taubentaler Hof). Vor allem die Guernsey-Rinder produzieren Milch dieses Genotyps. Ziegen, Schafe- und Büffel geben ebenfalls A2-Milch. Übrigens: Die Milch von stillenden Frauen enthält natürlicherweise nur den A2A2-Genotyp.

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