Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Gesunde Badewannenfreuden

In der dunklen Jahreszeit ist das Baden in der eigenen Wanne ein guter Seelentröster – aber auch eine sinnvolle Unterstützung für die Gesundheit. Mit Kerzenlicht, eventuell mit guter Musik, liegt man wohlig warm in gut riechendem Wasser und lässt sich rundum verwöhnen. Hier kommt es vor allem auf die entsprechenden Badezusätze an.

• Meersalz

Vorweg sei gesagt: In warmem Wasser gelöstes Meersalz (etwa 500 Gramm oder weniger) können Sie jedem Bad zugeben, denn es beruhigt die Nerven und verbessert die Durchblutung, was insbesondere bei Erkrankungen der Atemwege von Vorteil ist. Allerdings ist Meersalz im Badewasser anstrengend für den Kreislauf, worauf bei niedrigem Blutdruck und instabilem Kreislauf geachtet werden sollte.

• Heublumen

Regelmäßige Bäder mit getrockneten Gräsern wie Quecke, Trespe, Ruch- und Knäuelgras beugen Erkältungen vor und fördern die Durchblutung. So mancher Schmerz in den Gliedmaßen kann gelindert werden. Allerdings sollten Allergiker keinen Gebrauch davon machen.
Zubereitung: 500 Gramm Heublumen mit drei bis vier Litern Wasser kalt ansetzen, nach 30 Minuten abseihen und ins Badewasser mischen.

• Rosmarin

Durch ätherische Öle (bis zu 2,5 Prozent), Flavonoide und Gerbstoffe entfaltet Rosmarin seine anregende Wirkung, stärkt die Nerven und den Kreislauf.
Zubereitung: 50 Gramm Rosmarin mit einem Liter Wasser aufkochen, 15 bis 20 Minuten ziehen lassen, abseihen und dem Badewasser zugeben.

• Zinnkraut

Dass die in Zinnkraut – oder Schachtelhalm – vorhandene Kieselsäure das Bindegewebe und die Haut strafft, ist allgemein bekannt. Hinzu kommt auch seine entspannende und wohltuende Wirkung bei rheumatischen Beschwerden. Dies ist vor allem dem hohen Gehalt an Kalium zuzuschreiben. Ebenso ist es bei Blasen- und Nierenleiden wirksam.
Zubereitung: 100 Gramm Zinnkraut in einem Liter kaltem Wasser ansetzen, über Nacht ziehen lassen. Kurz aufkochen, abseihen und dem Badewasser zugeben.

• Schafgarbe

Für Frauen mit Regelschmerzen, Klimakteriumsbeschwerden, Weißfluss, Eierstockentzündung oder Hämorrhoiden kann ein Sitzbad mit Schafgarbe die ersehnte Entspannung bedeuten. Die ätherischen Öle und Bitterstoffe in Schafgarbe wirken krampf- und schmerzlösend. Durch den entzündungshemmenden Wirkstoff Chamazulen werden auch Wunden und Hautprobleme gelindert. Allerdings sollte Schafgarbe nicht bei Korbblütler-Allergie verwendet werden!
Zubereitung: Für ein Sitzbad 100 Gramm Schafgarbenkraut in kaltem Wasser ansetzen, nach zwölf Stunden kurz aufkochen, abseihen und dem Sitzbad zugeben. Etwa 20 Minuten darin sitzen bleiben.

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