Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Gesunde Eisbombe: Die gefrorene Zitrone

Eine gut gewaschene Bio-Zitrone kann der Anfang vieler neuer Geschmackserlebnisse werden! Man legt sie ins Gefrierfach und wartet ab, bis sie durchgefroren ist. Von diesem Zeitpunkt an kann man sie verwenden: Man reibt die benötigte Menge einfach mit einer Küchenreibe ab. Das geht bei der gefrorenen, harten Frucht problemlos. Mit dem Abrieb bestreut man jede Art von Speisen, nämlich Salate, Suppen, Müslis, Kartoffel- und Nudelgerichte, Aufstriche, Saucen, Fisch und Fleisch und natürlich auch viele Kuchen und Süßspeisen. Die Profiköche verwenden diese Art des ausgiebigen Würzens bereits lange und schwören auf den wunderbaren Geschmack.
Der Gesundheitsnutzen ist groß, denn die meisten wertvollen Substanzen der Zitrone stecken ja nicht im Fruchtfleisch, also im Zitronensaft, sondern in den weißen Außenhäuten und in der gelben Schale. Beim Abreiben der frischen Zitrone bleiben leider immer die weißen Teile übrig, beim Auspressen sogar auch noch die Schale. Nur bei der gefrorenen Zitrone wird alles mitverwendet (und das mühelos!), und all die außergewöhnlichen Antioxidantien, die eine Zitrone zu einer besonderen Frucht machen, können gegessen werden. In den Schalen und Häuten stecken ja bis zu zehnmal mehr Vitamine als zum Beispiel im Saft. Und genau die wurden bisher weggeworfen.
Im weißen Fleisch, das direkt unter der Schale liegt und das wir normalerweise so penibel entfernen, befinden sich große Mengen jener Bioflavonoide, die unsere Zellen vor den freien Radikalen schützen, die u. a. für Krebs und Herzinfarkt verantwortlich gemacht werden.
Das Bioflavonoid Querzetin hilft z. B. dabei, die Ausschüttung des Gewebehormons Histamin zu reduzieren – was wichtig für alle Allergiker ist. Querzetin regt darüber hinaus eine eingeschränkte Insulinproduktion an und stärkt – zusammen mit dem Zitruspektin – die Bauchspeicheldrüse.
Das Zitruspektin ist in geringem Maß im Fruchtfleisch, in hoher Menge aber in den weißen Fruchthäuten und in der Schale vorhanden. Zitruspektine sind heilsam bei hohen Blutfettwerten, sie binden Gifte und Bakterien und sorgen für deren Abtransport. Man weiß heute, dass durch pektinreiche Nahrung das Darmkrebs-Risiko um fast die Hälfte gesenkt werden könnte.
Die ganze Zitrone ist wirksam gegen bakterielle Infektionen und Pilze sowie gegen Parasiten. Sie reguliert den hohen Blutdruck, ist ein Antidepressivum, bekämpft Stress und nervöse Störungen und schmeckt, gerieben über fast alle Speisen, wirklich delikat!
Gesundheitsbote

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