Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Heilkräftige Wurzeln

In Wurzeln sind viele Wirk- und Nährstoffe gespeichert. Die unterirdischen Pflanzenteile sind hilfreich bei zahlreichen Beschwerden:
- Alant: Die Wurzel hat schleimlösende, hustendämpfende und leicht krampflösende Wirkung. Eine beliebte Hustenmischung: Alantwurzel (20 TL), Thymian (15 TL), Lungenkraut (10 TL) und Schlüsselblumenwurzel (5 TL). 1 TL der Mischung mit 250 ml Wasser kalt ansetzen, langsam zum Sieden bringen und etwa ½ Minute köcheln lassen, dann abseihen. Täglich 2 bis 3 Tassen davon trinken.
- Eibisch: Bei Magen- und Darmstörungen trinkt man ihn als Tee, gegen Husten hilft der Sirup, bei Halsweh kaut man die Wurzel und benutzt den Tee zum Gurgeln. Äußerlich hilft er als Umschlag bei Wunden, Furunkeln und Karbunkeln. Man setzt 1 bis 2 TL fein geschnittene Eibischwurzel mit 250 ml kaltem Wasser an, lässt dies 30 Minuten stehen (öfter umrühren!), seiht es durch ein Teesieb ab und erwärmt es auf Trinktemperatur.
- Gelber Enzian: Die Wurzel weist eine ganze Reihe an Bitterstoffen auf. Bewährt bei Magenschwäche mit mangelnder Magensaftbildung, Appetitmangel, Blähungen, Krampf- und Erschlaffungszuständen von Magen und Darm sowie zur Schleimlösung bei Atemwegsinfekten. Für einen Tee überbrüht man 1/2 TL Enzianwurzel mit 200 ml kochendem Wasser und lässt den Tee 5 bis 10 Minuten ziehen. Vor den Mahlzeiten 1 Tasse trinken.
- Gelbwurz (Kurkuma): lässt die Galle fließen, lindert Brechreiz, Blähungen, Krämpfe und Entzündungen. Hilfreich auch bei Reizmagen und Reizdarm, Arthritis und Leberschwäche mit einhergehenden depressiven Zuständen. Bei Gallensteinen vor Anwendung Rücksprache mit dem Therapeuten halten. Für einen Sud 1/4 bis 1/2 TL gemahlene Kurkuma mit siedendem Wasser überbrühen und schluckweise heiß trinken.
- Meerrettich: Die Wurzel enthält Senföle, Vitamin C und Kalium. Die Senföle des sogenannten Penicillins aus der Küche haben antibiotische Wirkung und sind durchblutungsfördernd, appetitsteigernd, harntreibend, entwässernd und schleimlösend. Auf Gärungs- und Fäulniserreger im Darm wirken Senföle lähmend.
- Rosenwurz: bewährt bei Müdigkeit, Abgeschlagenheit, beruflicher Überlastung, Stress, Examensangst, Antriebs- und Gedächtnisschwäche. Die antioxidative Wirkung schützt unsere Zellen zudem vor Schädigungen. Für den Tee schneidet man 5 g Wurzel sehr fein, mörsert sie und lässt sie mit 350 ml Wasser 30 Minuten lang bei geschlossenem Deckel köcheln. Danach abgießen und genießen.
- Süßholz: schützt hervorragend die Magenschleimhaut. Zu beachten ist, dass Süßholz nicht länger als 4 bis 6 Wochen, nicht zu hoch dosiert und auch nicht gleichzeitig mit Herzmitteln oder bei schweren Leber- oder Nierenerkrankungen, Bluthochdruck sowie in der Schwangerschaft eingenommen werden darf. Für den Tee 1 bis 2 TL Süßholzwurzel mit kochendem Wasser überbrühen und 15 Minuten ziehen lassen, bevor man das Ganze abseiht und schluckweise trinkt. Davon 1 bis 3 Tassen am Tag genießen.

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