Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Kokosmehl – die gesunde Mehlalternative

Wer auf Gluten und Kohlenhydrate verzichten möchte, wird Kokosmehl als Alternative zum Weizenmehl schnell zu schätzen wissen. Es bietet sich für diverse Rezepte an, sei es zum Backen wie auch zum Kochen. Im Herstellungsverfahren wird das frische Fruchtfleisch der Palmenfrucht erst getrocknet, anschließend entölt und im letzten Arbeitsschritt gemahlen. Geruch und Geschmack erinnern an die Süße einer tropischen Kokosnuss. Seine schneeweiße Farbe ist 100 % naturbelassen. Im Gegensatz zu Kokosflocken, die noch einen hohen Anteil an Kokosöl enthalten, ist Kokosmehl trockener und ähnelt in seiner Konsistenz normalem Mehl. Das Mehl enthält viel Eiweiß und ist für eine kohlenhydratarme Ernährung gut geeignet. Die Kombination aus Kohlenhydratarmut und Ballaststoffreichtum führt dazu, dass es den Blutzuckerspiegel kaum beeinflusst.
Das Mehl ist reich an Nährstoffen wie Vitamin E, Vitamin B, Calcium, Kalium und Magnesium. Hinzu kommen sekundäre Pflanzenstoffe wie Enzyme, Ballaststoffe und Spurenelemente. Kokosmehl eignet sich besonders gut für Menschen mit empfindlichem Magen, da die Kokosnuss basisch und nicht säurebildend ist wie etwa Weizen. Kokosmehl enthält alle 8 essenziellen Aminosäuren, die zu einer ausgewogenen Eiweißversorgung beitragen. Allgemein wird der kalorienarme Mehlersatz häufig zur Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion angewendet. Das Mehl enthält einen hohen Anteil mittelkettiger Fettsäuren (MCT), welche vom Körper für die Energiegewinnung genutzt und nicht in Form von Körperfett gespeichert werden. Nachweislich regen sie den Stoffwechsel und die Verbrennung an. Darüber hinaus schützen diese mittelkettigen Fettsäuren den Organismus vor Viren, Pilzen und schädlichen Bakterien.
Mit seinem hohen Ballaststoffanteil eignet sich Kokosmehl hervorragend zur Herstellung von Desserts, Cremes, Brotaufstrichen oder auch als Speisestärke. Durch seine starke Absorptionskraft ist es ein exzellentes Bindemittel für Eintöpfe, Suppen, Aufläufe und Saucen aller Art. Gebackene Lebensmittel gewinnen deutlich an Geschmacksintensität und Aroma, wenn Kokosmehl beigefügt wird. Aufgrund seiner leicht süßen Geschmacksnote darf beim Backen die Zufuhr an Süßungsmitteln ruhig geringer ausfallen. Das Kokosnussmehl sollte am besten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank gelagert werden.

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