Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Lebensmittel nur begrenzt haltbar:

Es kommt in den wärmeren Jahreszeiten immer wieder zu Krankheitserscheinungen und Vergiftungen durch verdorbene Lebensmittel - trotz hervorragender Kühlmöglichkeiten, die uns heute zur Verfügung stehen. Doch nicht alles ist haltbar. Auf dem Transportweg - dazu zählen auch die Zufahrtswege durch Lieferanten - wird vieles kräftig aufgeheizt. Selbst der Kühlschrank bietet nach Ansicht von Dr. Peter Roggentin vom Hygienischen Institut, Hamburg, keinen absoluten Schutz. "Schon bei Temperaturen von 4 °C wachsen die Bakterien munter weiter. Frisches Hackfleisch und Aufschnitt sollte man deshalb noch am gleichen Tag verbrauchen. Auch bei anderen rohen Lebensmitteln wie Rohmilch, rohem Fisch und grünem Salat ist Vorsicht geboten. Das gilt hauptsächlich für Kinder, Schwangere und ältere Menschen, die besonders gefährdet sind." Folgendes sollte außerdem bei der Vorratshaltung beachtet werden: Lebensmittel ohne Herstellungsoder Einkaufsdatum sofort nach dem Einkauf mit Einkaufsdatum versehen. Ältere Lebensmittel zuerst verbrauchen.  Mindesthaltbarkeitsdatum beachten.
Das Verbrauchsdatum kennzeichnet den letzten Tag, an dem die Ware verzehrt werden muss.

 Im Kühlschrank hält sich:
- Hackfleisch: max. 8 Stunden
- Fisch: 1 Tag
- Fleisch, Geflügel: 2 Tage
- Milch, Sahne, Joghurt: 2 - 4 Tage
- Angebrochene Säfte: ca. 2 Tage
- Feinkostsalate: auch nur begrenzt haltbar.
 Bei abgepacktem Schnitt-Brot Mindesthaltbarkeitsdatum beachten.
Brot auf Schimmelbefall kontrollieren. Bei Befall mehrerer Scheiben, auch nicht befallene wegwerfen. Wanderung von Schimmelpilzgiften außerhalb der sichtbaren Schimmelstellen wurde jedoch bisher nicht festgestellt. Anders als bei:  Feingebäck, Obst, Kompott, süßem Brotaufstrich. Hier kann der Schimmel in die tieferen Schichten eindringen. Deshalb alles restlos wegwerfen. Bei Marmelade nur die oberste Schicht abtragen.  Konserven mit aufgewölbtem Deckel wegwerfen.
 Angetautes Eis sofort verbrauchen. Es ist anfällig für Bakterien.
 Für Süßspeisen mit Eischnee und Cremespeisen mit rohen Eiern keine Eier verwenden, die älter als 5 Tage sind. Eier immer im Kühlschrank lagern (Salmonellengefahr!).  Fertige Speisen nicht stundenlang warm halten. Dadurch können sich krankmachende Bakterien vermehren. Besser kühl stellen (unter 7 °C) und noch einmal aufkochen. Essensreste lassen sich gut tieffrieren. Nach dem Auftauen sollten sie aber sofort verbraucht werden.
S.S.

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