Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Leichte Kost mit starker Wirkung

Hier und da wird er mit Ingwer verwechselt, und tatsächlich erinnert Topinambur mit seiner Farbe und Form ein bisschen an die scharfe Knolle, gehört aber zu den Korbblütlern und ist eng mit der Sonnenblume verwandt. Ursprünglich in Nord- und Mittelamerika beheimatet, brachten ihn die Seefahrer im 17. Jahrhundert auch nach Deutschland. Seither erfreut sich das Wurzelgemüse auch hierzulande wachsender Beliebtheit, denn es ist sehr fettarm und unterstützt dank seines hohen Anteils an Inulin – ein wasserlöslicher Ballaststoff, der im Magen und Dünndarm nicht aufgespalten wird – unsere Darmflora. Damit ist die Knolle auch besonders für Diabetiker geeignet. Überdies ist Topinambur ein ausgezeichneter Kaliumlieferant, und auch unseren Tagesbedarf an Eisen können wir bereits mit drei bis vier Knollen decken. Zusätzlich enthält Topinambur die Spurenelemente Magnesium, Phosphor, Calcium, Zink und Selen sowie Vitamin B1. Die Polyphenole der Knolle haben eine entzündungshemmende Wirkung, schützen die Zellen vor Freien Radikalen und senken den Cholesterinspiegel. Außerdem enthält das Gemüse kein Gluten.
In der Küche ist Topinambur ein wahres Multitalent, man kann ihn kochen oder braten, dünsten, backen oder auch roh essen. Er schmeckt sowohl im Müsli als auch in pikanten Gerichten. Toll als Beilage sind auch Rosmarin-Topis: Hierfür einfach die Knollen abbürsten, in Scheiben schneiden, mit gehacktem Rosmarin, Olivenöl und Salz bestreuen, auf ein Backblech legen und 20 Minuten bei 200 °C backen.

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