Tipps & Erfahrungen

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Leuchtender Stern zur Weihnachtszeit mit Geschmack: Karambole

Plätzchen auf bunten Tellern, Stollen, Lebkuchen und Marzipankartoffeln – in der Weihnachtszeit lockt so manche Leckerei. Viele greifen mit schlechtem Gewissen zu und nehmen sich vor, nach den Feiertagen mit einer Diät zu beginnen. Das muss nicht sein, denn wenn man neben Plätzchen auch Säuerliches isst, reduziert sich der Heißhunger auf Süßes.
Genau zum richtigen Zeitpunkt, wenn nämlich überall ausgiebig Plätzchen und Schokolade geknabbert werden, kommt zu uns eine ganz besondere Frucht auf den Markt: die Karambole. Sie schmeckt kräftig aromatisch-säuerlich und bildet ein erfrischendes Gegengewicht zu allem Süßen. Außerdem wirkt sie äußerst dekorativ.
Als Heimat der Karambole – auch Baumstachelbeere oder Sternfrucht genannt – gilt Malaysia. Heute wird sie in fast allen tropischen Ländern angebaut. Importe kommen von Dezember bis April meist aus Brasilien, Thailand und Israel. Reif ist die Obstsorte, die zur Familie der Sauerkleegewächse gehört, wenn das durchscheinende Fruchtfleisch nicht mehr grün, sondern bernsteinfarben schimmert. Geerntet werden die Früchte allerdings, bevor sie reif sind, und können dann bei 5 °C noch etwa fünf Wochen lagern. Reife Früchte können bis zu drei Tagen aufbewahrt werden. Die winzigen Kerne kann man mitessen.
Die Karambole besteht zu etwa 90 Prozent aus Wasser, ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthält neben Calcium und Eisen Vitamin A und 85 mg Vitamin C. Außerdem ist Oxalsäure darin gespeichert. Da Oxalsäure die Bildung von Nierensteinen fördert, sollten Menschen, die zur Steinbildung neigen, die Frucht besser nicht in größeren Mengen essen. Im Übrigen ist sie sehr zu empfehlen, denn sie stärkt die Abwehrkräfte und wirkt fiebersenkend.
Die Zubereitung ist einfach. Nach dem Waschen lässt sich bei reifen Sternfrüchten die dünne Haut abziehen. Unbedingt erforderlich ist das aber nicht. Die Karambole wird meist roh gegessen. Wenn man die grün-gelbe ca. 2 cm große Frucht in Scheiben schneidet, entstehen kleine Sterne, die manches so richtig zum Leuchten bringen. Torten lassen sich damit dekorieren, Keksteller, Eisbecher und kalte Platten. Gläser mit sprudelndem Mineralwasser und Säfte bekommen durch die schwebenden Sterne etwas Traumhaftes.
Karambolen eignen sich natürlich auch gut für Obstsalate. Außerdem kann man Marmelade daraus kochen und Kompott, was besonders gut zu Griesbrei und Milchreis schmeckt.

• Karambole-Cocktail
Zutaten: 1 Karambole, 2 Bananen, 200 g blaue Weintrauben, 1 Birne, 1–2 Esslöffel Honig, Mandelblättchen.
Zubereitung: Die Karambole und Weintrauben waschen, die Birne schälen. Karambole, Bananen und Birne in Scheiben schneiden, mit Weintrauben mischen und mit Honig süßen. Mandelblättchen in der Pfanne ohne Fett anrösten. Den Obstsalat in kleinen Schälchen oder Cocktailgläsern anrichten und mit den gerösteten Mandeln bestreuen.

• Rotkohl-Apfelsalat mit Karambole
Zutaten: 400 g fein gehobelter frischer Rotkohl, 6 EL Apfelessig, 4 EL Öl, 1–2 EL Honig, Salz, Pfeffer, Zimtpulver, 1 rosa Grapefruit, 1 Karambole, 1 Apfel, Eichblattsalat (Menge nach Belieben)
Zubereitung: Essig, Öl und Honig verrühren, mit dem Kohl mischen und kräftig verkneten. Den Salat mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zimt abschmecken und 30 Minuten ziehen lassen.
Die Grapefruitschale mit einem scharfen Messer samt der weißen Haut abschneiden und die Fruchtfilets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Die Karambole waschen und in Scheiben schneiden. Den Apfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch würfeln und mit dem Rotkohl mischen.
Die Salatblätter waschen und trocken schleudern. Die Blätter auf vier Schälchen verteilen. Den Rotkohlsalat abschmecken und darauf anrichten. Den Salat mit den Grapefruitfilets und den Karambolesternen garnieren und servieren.
Guten Appetit!

I.A.

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