Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Medikamente und Lebensmittel: Wechselwirkungen beachten!

Jeder, der schon einmal Antibiotika eingenommen hat, weiß, dass man während dieser Zeit auf Alkohol verzichten soll. Der Grund ist, dass beides in der Leber verstoffwechselt wird und die in den Medikamenten enthaltenen Wirkstoffe somit langsamer abgebaut werden, wodurch es etwa zu Übelkeit oder Herzrasen kommen kann. Bei Beruhigungs- oder Schlafmitteln kann der gleichzeitige Alkoholkonsum sogar im Extremfall zu Atem- oder Herzstillstand führen. Bei der Einnahme von Schmerzmitteln erhöht Alkohol das Risiko von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, die leberschädigende Wirkung von Paracetamol wird noch weiter verstärkt. Zudem senkt Alkohol den Blutzuckerspiegel, was bei Diabetikern zu Problemen mit der Wirksamkeit ihrer Medikamente führen kann.
Doch nicht nur Alkohol, auch Milchprodukte können Wechselwirkungen hervorrufen, wie etwa mit manchen Antibiotika oder auch Osteoporose-Mitteln, die sich im Magen mit Calcium binden, wodurch deren Wirkung abgeschwächt wird.
Kaffee, grüner und schwarzer Tee können die Wirksamkeit von Psychopharmaka verringern. Grapefruit hingegen verstärkt die Wirkung von Beruhigungsmitteln, Cholesterinsenkern oder Potenzmitteln.
Bei der Einnahme von Blutverdünnern sollte man besser auf Gojibeeren oder Granatäpfel verzichten, da diese das Blutungsrisiko erhöhen können.
Vitamin-K-reiche Lebensmittel wie Salat, Spinat oder Grünkohl sollten bei der gleichzeitigen Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten zur Vorbeugung eines Schlaganfalls nur in Maßen verzehrt werden. Im Zweifel hilft ein Blick auf den Beipackzettel oder die Nachfrage beim Apotheker.

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