Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Mit Leinöl gegen Karpaltunnel-Beschwerden

Das weit verbreitete Karpaltunnel-Syndrom ist eine Verengung im Handgelenksbereich, die den empfindlichen Mittelhand-Nerven (Nervus medianus) einklemmt und sich in unangenehmen Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Taubheitsgefühlen und Schmerzen in Händen und Armen äußern kann. Vor allem bei leichten bis mittelschweren Beschwerden wird meist konservativ mit einer nächtlichen Lagerungsschiene und Ruhigstellung behandelt. Doch jetzt haben iranische Forscher eine echte Alternative entdeckt: Leinöl! In einer dreiwöchigen Studie stellten die Wissenschaftler fest, dass ein Gel auf Leinöl-Basis der traditionellen Lagerungsschiene deutlich überlegen war. Sowohl Symptome als auch Funktionseinschränkungen besserten sich erheblich durch die Behandlung.
Für Menschen mit leichtem bis mittelschwerem Karpaltunnelsyndrom ist eine Leinöl-Behandlung daher durchaus zu empfehlen. Örtlich aufgetragen kann das Öl Beschwerden lindern und die Funktionalität der betroffenen Hand verbessern. Auch die innerliche Einnahme von täglich 1 bis 3 Teelöffeln kann zu einer Linderung der Symptome beitragen.
Alternativ ist ein Gel auf Leinsamen-Basis hilfreich.

Leinsamen-Gel selbstgemacht
Für die Grundrezeptur benötigt man 3 bis 4 Esslöffel Leinsamen, 3 bis 4 große Tassen Wasser, ein engmaschiges Küchensieb, Topf und Rührbesen sowie einen verschließbaren Behälter. Zur Gel-Herstellung weicht man die Leinsamen zunächst 8 bis 24 Stunden in einer Tasse Wasser ein. Anschließend wird die Masse aufgekocht und das restliche Wasser unter ständigem Rühren hinzugegeben. Etwa 10 Minuten bei leichter Hitze köcheln lassen. Danach zügig durch ein Küchensieb in eine Schüssel abgießen. Alles gut verquirlen, etwas abkühlen lassen und das Gel in eine verschließbare Plastikdose oder einen Glasbehälter abfüllen. Das Leinsamen-Gel hält sich bei Lagerung im Kühlschrank ca. 3 bis 5 Tage und wird morgens und abends auf das betroffene Handgelenk und den Unterarm aufgetragen.



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