Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Propolis-Tinktur selber herstellen

Die Bienen schützen ihren Stock mit einem ganz besonderen Stoff, der äußerst wirksam gegen unliebsame Eindringlinge ist: Mit Propolis dichten sie kleinste Ritzen und Öffnungen gegen Bakterien, Viren und Pilze ab. Diese antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften kann man sich leicht mithilfe einer Propolis-Tinktur zunutze machen: Hierzu nimmt man fertiges Propolis-Extrakt-Pulver und 60 Gramm eines 96-prozentigen, medizinischen Alkohols. Dieser wird über das Pulver gegossen. Anschließend lässt man die Mischung 14 Tage verschlossen bei Zimmertemperatur stehen und schüttelt sie ein- bis zweimal am Tag vorsichtig. Anschließend filtriert man sie durch einen Papier-Kaffeefilter und füllt sie in eine Flasche. Bei diesem Vorgang ist etwas Geduld vonnöten. Er kann mehrere Stunden dauern, da die Tinktur nur sehr langsam durchsickert.
Das fertige Propolis-Gemisch eignet sich sowohl zur innerlichen als auch zur äußeren Anwendung. So kann man beispielsweise zur Abwehrsteigerung 10 bis 15 Tropfen täglich auf einem Zuckerwürfel im Mund zergehen lassen. Auch als Gurgellösung gegen Halsschmerzen wird die Tinktur seit Langem in der Volksheilkunde angewandt. Äußerlich können vor allem Hautverletzungen vorsichtig mit einer verdünnten Propolis-Tinktur abgetupft werden. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass kein Propolis auf die Kleidung gelangt, da es aus dieser nur schwer zu entfernen ist.

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