Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Tomatenpflanzen brauchen intensive Pflege

Das beliebte Sommergemüse schmeckt frisch gepflückt am besten. Wer Tomaten auf dem Balkon oder im Garten selbst pflanzt, wartet sehnsüchtig auf deren erste zarte Röte. Sobald sie richtig rot sind, kann man die Tomaten, je nach Sorte, von Juni bis Ende September ernten. Auch ausgewachsene Pflanzen brauchen noch Dünger, etwa Hornspäne oder Brennnesseljauche, sonst färben sich ihre Blätter schnell gelb. Tomaten mögen es feucht und wollen regelmäßig gegossen werden – allerdings nicht von oben über die Früchte, sonst platzen diese schnell auf. Um die Nässe im Boden zu speichern und die Tomatenpflanze gegen große Hitze zu schützen, eignen sich Basilikum und Kapuzinerkresse als Nachbarn oder eine Mulchschicht im Beet. Je älter die Tomatenpflanze wird, desto anfälliger ist sie für Mehltau, Kraut- und Braunfäule. Dem kann man mit einem Gemisch aus Rohmilch und Wasser vorbeugen oder auch befallene Pflanzen damit behandeln. Die Rohmilch sollte möglichst frisch sein, sodass die darin enthaltenen Mikroorganismen ihre Wirksamkeit gegen die Pilze voll entfalten können. Pflanze und Erde zweimal pro Woche im Verhältnis 1:8 einsprühen. Auch wenn Tomaten zu 90 Prozent aus Wasser bestehen, beinhalten sie dennoch viele Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Fruchtsäuren. Besonders reich sind sie an Kalium, Magnesium, Folsäure, Vitamin C und am sekundären Pflanzeninhaltsstoff Lycopin, dem antioxidative und antikanzerogene Eigenschaften nachgesagt werden. So gelten Tomaten als besonders schützend vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Hautschäden durch UV-Licht.

Geschmacksverstärker Tomatensud
Ein kleiner Trick aus der gesunden Küche verhilft rund ums Jahr zu sommerlichen Gefühlen mit entsprechenden Nährstoffen. Suppen, Gemüseeintöpfe und Soßen bekommen eine interessante Note mit folgender Tomatenessenz:
200 Gramm klein geschnittene, getrocknete Tomaten in Bio-Qualität in einen hohen Kochtopf geben und mit kochendem Wasser übergießen, bis letzteres etwa fünf Zentimeter über den Tomaten steht. Über Nacht abkühlen lassen. Am nächsten Tag eine weitere Handbreit Wasser auffüllen, alles noch einmal aufkochen und wieder abkühlen lassen. Jetzt den Sud durch ein feines Sieb in einen hohen Topf gießen und abtropfen lassen. Die übriggebliebenen kleinen Tomatenstückchen werden in große Twist-off-Gläser gefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt. Sie sind eine schnelle und schmackhafte Zutat für Spaghettisoßen und alle Gerichte, die nach intensivem Tomatengeschmack rufen.
Das „Herzstück“ aber ist die durchgesiebte Flüssigkeit, die Tomatenessenz. Am besten in dunkle Flaschen abfüllen und kühl aufbewahren. Der Sud gibt herzhaften Gerichten eine besondere, leicht säuerliche Note, intensiviert den individuellen Gemüsege¬schmack und macht vor allem Eintöpfe „rund“.

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