Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Vogelmiere – der kleine Kosmopolit

Sie ist über den gesamten Globus verbreitet und wird oft zu Unrecht als Unkraut verschmäht: die Vogelmiere (Stellaria media), im Volksmund auch Feldsternmiere genannt, weil ihre winzigen blütenweißen Kronblätter einem Stern gleich strahlen. In der Antike wie im Mittelalter wurde das Heilkraut medizinisch und als Nahrungsquelle genutzt. Hildegard von Bingen lobte seine Kraft, im 16. Jahrhundert setzte man es als Fieberkraut ein. Auch Vögel aller Gattungen schätzen die Nährkraft der wohl deshalb Vogelmiere genannten Heilpflanze. Die Vogelmiere bietet zahlreiche wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und schlägt locker so manches bekannte Küchengemüse. Ihre medizinische Wirksamkeit verdankt sie nicht zuletzt den enthaltenen Saponinen. Eigentlich bekämpfen diese Stoffe Pilze, sie wirken aber auch schleimlösend und entzündungshemmend. Asthma, Bronchitis, Erkältungen, Lungenerkrankungen – gegen sie ist Stellaria media das natürliche Mittel der Wahl. Die abgekochten Extrakte der Pflanze helfen gegen Juckreiz, spenden der Haut Feuchtigkeit und können zudem Menstruationsbeschwerden lindern. Ein Tee aus der frischen oder getrockneten Pflanze, gern in Kombination mit Spitzwegerich, ist Balsam für die gereizten Schleimhäute der Atemwege. Die Schleimstoffe des Krautes mildern nicht nur den Hustenreiz, sie unterbinden nebenbei auch das Festsetzen von Viren und Bakterien.
Gourmets sei gesagt: Auch in der Küche lässt sich das Heilkraut vielseitig verwenden – ob klein geschnitten im Salat, als gehäckseltes Beiwerk in einer Rahmsuppe oder als Grün in der Nudelsoße.

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