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spielmacher.
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- 29. September 2025 um 18:55 #168082
spielmacherTeilnehmerSeit einiger Zeit merk ich, dass mein Magen Brot nicht mehr so ohne Weiteres verträgt. Ich versuche zwar, den Konsum runterzufahren, aber ehrlich gesagt: Ich ess Brot seit ich denken kann – weglassen fällt mir echt schwer. Das Komische: Bei Nudeln passiert mir das nie, nur bei Brot. Jetzt hab ich gelesen, dass regionales Bio-Brot besser verträglich sein kann, was mich ins Grübeln gebracht hat. Deshalb die Frage in die Runde: Worauf achtet ihr beim Kauf von regionalem Brot? Gibt’s Dinge, auf die man unbedingt schauen sollte? Ich wohne in Wien und hab z. B. von der Bäckerei Geier gehört – kennt die jemand? Wäre gespannt, wie da eure Erfahrungen so sind.
30. September 2025 um 11:09 #168159
Melly_TeilnehmerIch habe da wirklich viel durchprobiert. Irgendwann hatte ich das industriell gefertigte Brot aus dem Supermarkt satt, dann habe ich alle Bäcker aus der Umgebung ausprobiert. Da war sehr viel Gutes dabei. Ich würde dir mal raten einfach mal einige auszuprobieren. Wenn du Brot nicht mehr so gut verträgst achte entweder auf Sauerteigbrot oder vermeide industriell gefertigtes Bot. Da sind die Ruhezeiten für den Teig kürzer, das wirkt sich dann darauf aus, dass man das Brot nicht so gut verträgt. Erst dann würde ich eventuell auf die Mehlsorte achten, falls du dann immer noch Probleme hast. Kann ja auch in Richtung Glutenunverträglichkeit gehen. Würde das aber nicht zuerst annehmen. Oft reicht schon der Griff zum Sauerteigbrot oder eben einem Brot, mit ausreichend Ruhezeiten, das ist dann bekömmlicher.
4. Oktober 2025 um 0:43 #168527
spielmacherTeilnehmerDanke dir, das macht Sinn. Ich hab bisher mehr aufs Mehl geschaut und weniger auf die Teigführung, vielleicht war das schon der Fehler. Sauerteig hab ich ehrlich gesagt oft gemieden, weil mir der Geschmack manchmal zu heftig war – aber vielleicht lag’s echt am falschen Bäcker. Spannend find ich, dass du den Unterschied wirklich so deutlich gespürt hast. Hast du das gleich nach ein, zwei Broten gemerkt oder erst über längere Zeit? Und hast du inzwischen eine Lieblingsbäckerei gefunden, wo du sicher weißt: da passt’s mit der Verträglichkeit?
7. Oktober 2025 um 12:34 #168921
Melly_TeilnehmerMit der Zeit habe ich das schon nach einem Stück Brot gemerkt. Ich habe deshalb fast ganz auf Brot verzichtet bis ich dann mal Brot vom Bäcker gegessen habe und nichts gespürt hatte. Dann habe ich extra die Freundin angerufen, wo wir zum Grillen eingeladen waren, und habe sie gefragt woher sie das Brot hatte. Das war von einem echten Bäcker und nicht nur von Supermärkten mit Backstube etc. Daraufhin habe ich es ausprobiert und siehe da, ging ohne Probleme.
Es gibt schon Mehlsorten mit mehr oder weniger Gluten aber schon die Ruhezeiten machen da viel aus. Unter Umständen reicht es schon darauf zu achten. Das machen aber eigentlich nur die Bäcker. In der Industrie bekommt da das Brot nicht die nötige Ruhezeit.
Ich habe jetzt meine Lieblingssorten, sind aber auf mehrere Bäcker verteilt. macht mir nix aus ich habe bei mir gleich einen Bäcker ums Eck und am Weg in die Arbeit komme ich auch bei einigen vorbei. Bei der Bäckerei Geier bin ich auch oft. Da mag ich die Mehlspeisen sehr. Krapfen oder Punschkrapfen sind dort super:)
12. Oktober 2025 um 2:13 #169436
spielmacherTeilnehmerJa, das klingt total nachvollziehbar. Ich glaub, das mit den Ruhezeiten unterschätzen viele – man merkt’s halt erst, wenn man mal wieder ein Brot erwischt, das wirklich Zeit bekommen hat. Spannend, dass du das so klar unterscheiden konntest, sogar nach einem Stück. Ich hatte ähnliche Aha-Momente, wo plötzlich nix zwickt, und man sich fragt, was diesmal anders war. Ich find’s stark, dass du dir deine Favoriten so zusammengestellt hast – so hat man je nach Lust und Weg immer was Gutes parat. Und ja, Süßes geht bei mir auch immer – da sag ich selten nein, egal wie sensibel der Magen sonst reagiert. Hast du eine Sorte, die du besonders magst, oder variierst du einfach nach Lust und Tag?
15. Oktober 2025 um 11:07 #169885
Melly_TeilnehmerKann man jetzt auch nicht unbedingt wissen, die meisten von uns sind ja auch keine gelernten Bäcker:)
Wenn man jetzt selbst Brot backt, kann man es mal ausprobieren wie sich da der Teig und später auch der Geschmack verändert. Die meiste Erfahrung habe ich damit beim Pizzateig. Da merkt man schon deutlich einen Unterschied. Schon alleine bei der Verarbeitung und wie der Pizzateig dann aufgeht.Man muss halt ein bisschen herum probieren, dann findet man ja schnell seine Favoriten. Aber es gibt halt immer neue Sachen zum ausprobieren. So wird es dann auf Dauer auch nicht fad. Immer nur dasselbe kaufen, könnte ich nicht. Dafür gibts viel zu gute Optionen. Nach Lust und Laune, kann dir gar nicht sagen wovon das abhängt. Oft wenn etwas im Angebot ist, nehme ich es. Da fällt dann die Entscheidung leichter.
20. Oktober 2025 um 21:49 #170491
spielmacherTeilnehmerJa, total – das mit dem Ausprobieren trifft’s genau. Ich hab das auch irgendwann gemerkt, dass man gar nicht viel wissen muss, um zu merken, wann ein Teig „stimmt“. Der riecht dann anders, irgendwie runder. Ich hatte mal einen, der ist fast schon von selbst aufgegangen, ohne großes Zutun. Da merkt man, dass Zeit echt ein Gewürz ist.
Pizzateig kenn ich auch gut – wenn der mal richtig ruht, lässt er sich fast streicheln. Beim Brot hab ich’s bisher nur halbherzig versucht, aber dein Beitrag macht Lust, wieder anzufangen. Ich mag diese Mischung aus Versuch und Zufall, wo man gar nicht weiß, was am Ende rauskommt. Das ist das Schöne dran – kein Perfektionsdruck, einfach schauen, wie’s sich entwickelt. Danke für deinen Input, hat richtig was Echtes.
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