
Der Apfel war und ist unstrittig der Deutschen Lieblingsobst. Durch seine gute Lagerfähigkeit bietet er eine stabile Versorgung mit wertvollen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie sekundären Nährstoffen. Doch mit der Züchtung von ertragsträchtigen Sorten sind die alten Apfelsorten immer mehr dem industriell standardisierten Apfelanbau gewichen – und mit ihm stieg auch die Anzahl jener Menschen, die allergisch auf die neuen Sorten reagieren. Die Bewahrung alter Apfelbäume ist daher nicht nur unter dem Aspekt des Natur- und Artenschutzes relevant – alte Apfelsorten haben auch einen hohen gesundheitlichen Wert. Dass sich sogar Birkenpollenallergien mit einer Apfelkur therapieren lassen, das konnte in einer kürzlich erschienenen Studie nachgewiesen werden. NATUR & HEILEN hat sich mit dem Apfelallergie-Experten Willi Hennebrüder über das Apfelallergie-Projekt zum Schutz alter Apfelbäume und mit dem Allergologen Prof. Klaus Eisendle über seine bahnbrechende Forschung zur Birkenpollenallergie unterhalten.
Das Apfelallergie-Projekt zum Schutz alter Apfelbäume – und Allergie-Betroffener Interview mit Apfelallergie-Experte Willi Hennebrüder Deutschlandweit pflegt eine ganze Reihe von Gruppen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Erhaltung alter Apfelbäume. Willi Hennebrüder von der Ortsgruppe Lemgo (NRW) hat 2005 ein Projekt zum Thema Apfelallergien angestoßen. Im Interview für NATUR & HEILEN schildert er, inwiefern die engagierten Apfelbaumschützer[…]




