Die Transkranielle Pulsstimulation
Von Alzheimer über Depressionen bis hin zu Long Covid: Neue Hoffnung bei neurodegenerativen Erkrankungen

Noch immer gibt uns das menschliche Gehirn große Rätsel auf: Warum verlieren Millionen Menschen ihr Gedächtnis infolge einer Alzheimer-Demenz? Wieso erkranken immer mehr Menschen an Parkinson? Weshalb nehmen Depressionen so dramatisch zu, und warum leiden viele nach einer Corona-Infektion noch monatelang unter Erschöpfung und Konzentrationsstörungen? Während Antworten gesucht werden, entwickelt sich im Bereich der Neurologie und Psychiatrie eine bislang kaum bekannte, aber vielversprechende neue Dimension der Therapie: nicht-invasive Behandlungsverfahren, die mit gezielten Impulsen das Gehirn aktivieren. An vorderster Stelle steht dabei die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) – eine Methode, die bereits sehr vielen Menschen spürbare Verbesserungen gebracht hat. Sie nutzt sanfte Stoßwellen, um Nervenzellen wieder in Schwung zu bringen, und eröffnet Perspektiven, die bis vor Kurzem kaum vorstellbar waren.
Noch nie waren Neurologie und Psychiatrie so gefordert wie heute. Die Menschheit altert, die Zahl der Demenz-Erkrankungen steigt von Jahr zu Jahr und mit ihr die Verzweiflung der Betroffenen und Angehörigen. Allein in Deutschland werden täglich rund 1.200 neue Demenz-Fälle diagnostiziert. Medikamente wie das jüngst zugelassene Antikörper-Präparat Lecanemab zur Behandlung von Alzheimer-Demenz im Anfangsstadium gelten zwar als Fortschritt, doch ihr[…]




