Wer kennt es nicht: Es ist Feierabend, man kommt nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause, macht es sich bequem und schaltet den Fernseher ein, weil es Nachrichtenzeit ist.
Da wir auf dem Laufenden bleiben möchten, wollen wir keine Minute der Berichterstattung verpassen: eine halbe Stunde, die uns mit der aktuellen, besorgniserregenden Lage der Welt konfrontiert – und die ursprüngliche Freude am Zu-Hause-Sein ist dahin.
Wie können wir es schaffen, uns von den Geschehnissen, die auf uns einprasseln, nicht überschwemmen zu lassen?
Das Geheimnis ist, uns zu zentrieren. Und uns immer wieder zu sagen, sobald wir in eine Sorgenspirale abdriften: „Bleib zentriert!“ In dem Augenblick, in dem wir in die Zentrierung kommen, leben wir in der Gegenwart, und die Angst ist weg.
Diese Zentrierung bringt uns an jenen Ort in uns, wo wir Ruhe, Sicherheit und einen inneren Anker finden. Sie hilft uns auch, stimmige Entscheidungen nach unserem Bauchgefühl zu treffen. Geht es zum Beispiel um unsere Gesundheit, hilft sie uns, ein besseres Feingefühl für die eigenen Körpersignale zu entwickeln, was zu bewussteren Entscheidungen führt – das gilt für uns als Patienten, aber auch für die behandelnden Ärzte.
Anne Devillard
und das Redaktionsteam von NATUR & HEILEN

