ImmunSymbiose
Warum wir Viren und Bakterien für ein starkes Immunsystem brauchen
Seit mehr als 150 Jahren werden Viren und Bakterien von der klassischen Medizin als Krankheitserreger bekämpft. Das Immunsystem steht uns dabei tatkräftig zur Seite, indem es uns Tag für Tag vor den unliebsamen Eindringlingen schützt. Doch warum gibt es immer mehr Menschen mit ernsthaften Störungen ihres Immunsystems? Sind Viren und Bakterien tatsächlich unsere Feinde Nummer 1, oder haben wir uns vielleicht sogar auf die falschen „Übeltäter“ eingeschossen? Nicht die Keime, sondern – im Gegenteil – das Fehlen bestimmter Viren und Bakterien bzw. ihre fehlerhafte Integration in den Organismus haben zur heutigen Explosion an chronischen Erkrankungen geführt. Das sagt Ariane Zappe, Immunsystem-Forscherin und Heilpraktikerin aus Kaufbeuren, die in ihrer Praxis zahlreiche, teils schwerkranke Patienten aus dem In- und Ausland behandelt. NATUR & HEILEN hat sich mit der engagierten Therapeutin über ihren revolutionären Ansatz der ImmunSymbiose, über die Aufgaben und Schutzfunktionen von Keimen sowie die Notwendigkeit einer friedlichen Koexistenz mit ihnen unterhalten.
Interview mit der Immunsystem-Forscherin Ariane Zappe Frau Zappe, in der modernen Medizin werden Viren und Bakterien überwiegend als pathologisch, also als krankmachend, angesehen – und man bemüht sich unablässig, sie mit Desinfektionsmitteln, Antibiotika und Impfungen in Schach zu halten. Sie hingegen fordern ein Umdenken und sagen: Wir sind nicht nur unmittelbar mit den Keimen verflochten. Wir brauchen sie sogar für[…]




