Wenn die Magensäure fehlt
Hypochlorhydrie – das unterschätzte Verdauungsproblem
Sodbrennen, ein Druckgefühl im Oberbauch, saures Aufstoßen oder ein Völlegefühl nach dem Essen gelten heutzutage fast schon als Volkskrankheit. Viele Betroffene glauben dabei, dass ein Zuviel an Magensäure ihre Beschwerden hervorruft, und greifen deshalb intuitiv zu Magensäureblockern – oder sie versuchen, sich „säurearm“ zu ernähren. Tatsächlich kann die Ursache jedoch das genaue Gegenteil sein: eine zu geringe Bildung von Magensäure – medizinisch auch als Hypochlorhydrie bezeichnet. Die gute Nachricht ist: Eine verminderte Magensäureproduktion lässt sich mit naturheilkundlichen Maßnahmen oft positiv beeinflussen, indem die Verdauung wieder schrittweise reguliert und der Magen in seiner natürlichen Funktion sanft unterstützt wird.
Was passieren kann, wenn unser Magen nicht mehr genügend Magensäure produziert, kennen viele Menschen in Form von unangenehmen Symptomen. Wird unsere Nahrung im Magen nicht ausreichend angesäuert, verbleibt sie dort länger, beginnt zu gären und erzeugt Druck. Dieser Druck kann dazu führen, dass die Klappe zwischen Magen und Speiseröhre nicht mehr richtig schließt. Selbst geringe Mengen Säure reichen dann aus,[…]




