Bauchnabel-Öle und ihre Wirkungskraft
Ich habe von meiner Heilpraktikerin von der gesundheitsfördernden Anwendung von Ölen im Bauchnabel gehört. Könnten Sie mir mehr darüber erzählen?
Barbara M., E-Mail
Antwort: Der Bauchnabel ist die Verbindung zwischen der Mutter und ihrem Fötus im Mutterleib. Darüber hinaus verlaufen im Bereich des Bauchnabels mehrere oberflächliche und tiefe Venen, die mit verschiedenen Organen in Verbindung stehen. Die Tradition, Rizinusöl auf den Bauchnabel aufzutragen, stammt aus dem Ayurveda, das den Nabel bei Erwachsenen als Energiespeicher und Gleichgewichtszentrum betrachtet, und hat viele gesundheitliche Vorteile. Dabei kommen auch andere Öle zum Einsatz.
• Die Verbesserung der Verdauung ist einer der Hauptvorteile dieser Anwendung. Öle wie Kokos-, Oliven- oder Rizinusöl können Verstopfung und Blähungen lindern.
• Magenbeschwerden wie Durchfall, Magenschmerzen oder Übelkeit können durch das Auftragen von Pfefferminz- oder Ingweröl gelindert werden.
• Regelschmerzen reduzieren sich durch das Auftragen von warmem Rizinusöl in den Nabel.
• Kokos- oder Olivenöl können zur Steigerung der Fruchtbarkeit beitragen. Sie verbessern die Qualität der Eizellen und nähren die Gebärmutter. Auch Öle aus Wacholder, Guavenblatt oder Muskatellersalbei können verwendet werden.
• Eine Massage mit Teebaum- oder Neemöl stärkt das Immunsystem.
• Durch die Massage mit Rizinus- oder Sesamöl werden Hormone ausgeschüttet, die Entspannung und Schlaf fördern und gegen Schlaflosigkeit helfen.
Zur Massage werden 1 bis 3 Tropfen des jeweiligen Öls etwas erwärmt und der Nabel sanft mit den Fingerspitzen im Uhrzeigersinn massiert, am besten vor dem Schlafengehen. Es sollten ausschließlich kaltgepresste Bio-Öle verwendet werden.
HP Eva Stiegele
© 2026 NATUR & HEILEN, Beratungsservice



