Entzündung im Kiefer
Vor vier Jahren bekam ich zwei Implantate eingesetzt. Nach einer Kariesbehandlung entwickelte sich im rechten Unterkiefer eine Entzündung. Mein Zahnarzt meinte, man müsse nun das Ganze operativ beheben. Gibt es eventuell eine alternative Behandlung auf natürlicher Basis?
Manfred M., E-Mail
Antwort: Nach einer Kariesbehandlung treten in manchen Fällen leichte Schmerzen auf, die meist harmlos sind und mit der Zeit verschwinden. Doch insbesondere, wenn die zu entfernende Karies tief war und der Nerv – die Zahnpulpa – fast erreicht wurde, kann es nach der Behandlung zu einer Reizung kommen.
Manchmal entwickelt sich daraus eine Pulpitis – eine schmerzhafte Entzündung des Zahnnervs. Es kommt zu anhaltenden Schmerzen, die nicht nur durch äußere Reize wie Kälte oder Druck ausgelöst werden, sondern auch spontan auftreten, insbesondere nachts. Meist wird dann von den Zahnärzten eine weitere Behandlung vorgeschlagen, es lohnt sich aber der Versuch, die Entzündung ohne operatives Eingreifen in den Griff zu bekommen.
Ein wunderbares Mittel für Entzündungen im Zahn-/Kieferbereich sind die Odonton Echtroplex-Tropfen (Weber&Weber). Zusätzlich ist die Einnahme von Enzymen (z. B. Innovazym pur) zu empfehlen, sie wirken ebenfalls entzündungshemmend.
Weiterhin können lokal Spülungen mit Ratanhia Mundwasser (Weleda) durchgeführt werden, am besten 2- bis 3-mal täglich. Auch tägliches Ölziehen kann eine unterstützende Maßnahme sein, da es die Bakterienanzahl im Mundraum verringert. Außerdem sollte auf eine entzündungshemmende und säurearme Ernährung geachtet werden, d. h. wenig Kaffee, Fleisch und Zucker.
HP Eva Stiegele
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