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Zahnheilkunde

Geotrichose durch Milchschimmel?

Was ist Milchschimmel und ist er verantwortlich für eine Entzündung der Mundschleihäute?
 

Antwort
Milchschimmel, ein hefeähnlicher Pilz, gehört zu unserer natürlichen Umwelt. Er gedeiht u. a. auf Sauermilch, Butter, Käse, aber auch auf gesäuerten anderen Lebensmitteln, z. B. Sauerkraut. Er erzeugt beim Menschen relativ selten die Geotrichose, einer chronischen Entzündung der Mundschleimhaut und Bronchien; in der Regel ghet hier eine geschwächte Infektionsabwehr voraus.

Die Basistherapie muß deshalb in der Aktivierung des Immunsystems bestehen, dann kann die Mykose zum Teil aus eigener Kraft überwunden werden; nur notfalls sollte zusätzlich auf Antimykotika zurückgegriffen werden. Die Behandlung muß fachlich verordnet und der Erfolg überwacht werden.

Da Geotrichose bevorzugt die Mundhöhle und Bronchien betrifft, scheint ein Zusammenhang mit den Mangelzuständen, die Sie beschreiben, unwahrscheinlich. Unter der Voraussetzung, daß Sie sich vollwertig ernähren und keine Aufnahme- oder Verwertungsstörung der Mineralstoffe durch Krankheiten der Verdauungs- und/oder Stoffwechselfunktionen besteht (das muß gegebenenfalls noch untersucht werden), könnte sich der Vitalstoff-Mangel aus der Milchzuckerunverträglichkeit erklären, da diese Krankheit die Verdauung erheblich beeinträchtigen kann.

Deshalb ist die gezielte Therapie dieser Unverträglichkeit zu empfehlen, z. B. durch allmähliche Gewöhnung, unterstützt durch Bioresonanztherapie und individuelle Homöopathie nach Verordnung. Zur Auffüllung der Mineralstoffreserven kann außerdem für einige Zeit die Einnahme geeigneter Mineralstoff-Arzneimittel angezeigt sein. Diese Kombinationstherapie erscheint am aussichtsreichsten, sofern keine anderen Krankheiten bestehen.

Grundsätzlich sind bei Milchzuckerunverträglichkeit die gesäuerten Milchprodukte nicht verboten, da bei ihnen der Milchzucker bereits umgewandelt wurde; wegen der Geotrichose sollte bis zu deren Ausheilung aber vorsorglich auf diese verzichtet werden. Letztlich besteht das Therapieziel aber darin, Milchzucker wieder verträglich zu machen.

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