Hauterkrankung Granuloma anulare
Da ich seit ca. 3 Jahren an der Hauterkrankung Granuloma anulare leide, würde mich interessieren, ob Sie zu diesem Thema Behandlungsvorschläge haben.
Ines R., E-Mail
Antwort: Das Granuloma anulare ist eine benigne, nicht infektiöse aber hartnäckige Hauterkrankung, die mit Papeln und Knötchen einhergeht und die auf einem autoimmunen Geschehen beruht. Es ist also eine körperliche Reaktion, die sich gegen sich selbst richtet, in diesem Fall durch sichtbare Hautveränderungen.
Die genaue Ursache der Erkrankung ist nicht bekannt, jedoch kommt Granuloma anulare überwiegend im Kindesalter und bei Frauen vor. Die Schulmedizin kann hier lediglich – kurzfristig und symptomatisch – mit kortisonhaltigen Salben oder Bestrahlungen mit UV-Licht helfen.
Alternativ hilft hier eher eine intensive Stärkung des Immunsystems von Grund auf. Bewährt hat sich dafür – wie in so vielen Fällen – die Symbioselenkung des Darms, z. B. mit Symbioflor 1 und 2 oder mit Mutaflor, in jedem Fall über mehrere Monate. Damit erreicht man eine Umstimmung der Immunantwort auf sanfte Weise, bei fast allen Formen von entzündlichen und/oder ekzematösen Hauterkrankungen. Oftmals verschwinden die Beschwerden damit bereits komplett. Es ist jedoch etwas Geduld erforderlich.
Zusätzlich ist äußerlich eine Therapie mit Dermatodoron Salbe (Weleda) sinnvoll, innerlich ist begleitend die Einnahme von Aquilinum comp. Globuli (Wala) zu empfehlen, 3-mal täglich je 10 Globuli, 6 bis 8 Wochen lang. Auch eine Ernährungsumstellung hin zu fleischarmer Kost mit weniger Zucker, Weißmehl und gesättigten Fettsäuren wäre zu empfehlen. Die Ernährung kann ebenfalls einen entscheidenden Beitrag zum Verlauf der autoimmunen Erkrankung leisten.
Dr. med. Isabel Bloss
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