Naturheilkunde

Hilfe bei Epilepsie

Da meine Schwester (66) ak­tuell an Epilepsie erkrankt ist, würde ich mich freuen, mehr über die Hintergründe zu erfahren und Vorschläge zur Verbesserung zu erhalten.
Sabine S., E-Mail

Antwort: In erster Linie wäre es wichtig, herauszufinden, wodurch die Anfälle ausgelöst werden und worin die Grundursache besteht. Hier sollte – wenn alle körperlichen Ursachen wie etwa Erkrankungen des Gehirns, ausgeschlossen wurden – abgeklärt werden, ob es eine genetische Veranlagung gibt. Auch sollte genau nachgeprüft werden, ob die Anfälle evtl. erstmalig nach einer Impfung aufgetreten sind.

Um eine gezielte Therapie einleiten zu können, ist al­so die Ermittlung der Ursache notwendig. Die Klassische Homöopathie ist eine der ­besten Möglichkeiten, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Um die optimale Wirkung der homöopathischen Arzneien zu erzielen, sollten Sie sich an einen Klassischen Homöopathen wenden. Je ­genauer die Krankheitsanamnese ist, desto präziser kann das richtige Mittel gefunden werden.

Zudem hat sich eine Behandlung mit chinesischer Medizin als sehr wirkungsvoll erwiesen. Die Akupunktur, evtl. auch die Schädelakupunktur nach Yamamoto, ist eine sehr hilfreiche Methode, um die schulmedizinische Therapie zu unterstützen. In der Regel sind mindestens 10 Akupunktursitzungen notwendig, um eine Verbesserung zu erreichen, optimal sind 2 Behandlungen pro Woche. Ggf. können chinesische Arzneikräuter zum Einsatz kommen, dies sollte jedoch mit dem behandelnden Therapeuten besprochen werden.

Selbst behandeln kann man die Epilepsie unterstützend zur schulmedizinischen Therapie recht gut mit Schüßler-Salzen, sehr bewährt hat sich hier vor allem Magnesium phosphoricum Nr. 7, das oftmals die Krampfschwelle ­anheben kann und einen allgemeinen Ausgleich fördert. Es sollte 3-mal täglich als „Heiße 7“ getrunken werden. Dazu löst man je 10 Tabletten in einem Becher heißem Wasser auf und trinkt dieses langsam und schluckweise und noch gut warm.

Außerdem sind alle körper­orientierten Verfahren wie z. B. Feldenkrais, Qigong oder Atemtherapie recht gut, um die allgemeine Krampfbereitschaft und die oft da­mit verbundene Anspannung zu mildern.

Ein Tipp wäre ergänzend das Basismittel Organum quadruplex-Globuli (Wala), das vielen Betroffenen zusätzlich hilft, die Beschwerden zu lindern – unabhängig von der schulmedizinischen Basis­einstellung, die jedoch Voraussetzung ist für eine gute komplementärmedizinische Therapie. Man nimmt 3-mal täglich 10 Globuli, mindestens 6 Wochen lang. Weiterhin gibt es sehr gute Erfolge bei Epilepsie mit der keto­genen Ernährung, vielleicht wäre das auch ein hilfreicher Ansatz bei Ihrer Schwester.

Dr. med. Isabel Bloss

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