Multisystematrophie (MSA)
Aus meiner Familie hat jemand die Diagnose MSA erhalten. Kennen Sie diese Krankheit und kann man etwas tun, um den Prozess aufzuhalten und/oder zu beenden?
Bodo K., E-Mail
Antwort: Die Multisystematrophie (MSA) ist eine parkinsonähnliche Erkrankung, die gerade im Anfangsstadium nur schwer vom M. Parkinson zu unterscheiden ist. Auch bei der MSA geht es um die Degeneration der Basalganglien des Nervensystems, die entsprechende Symptome (Tremor, Rigor, Akinese) hervorrufen kann.
Meist werden nach der Diagnose Physiotherapie, Osteopathie, Ergotherapie und Stützstrümpfe verordnet, was fürs Erste hilfreich ist.
Naturheilkundlich gibt es – gerade in den Anfangsstadien – sehr gute Erfahrungen mit der TCM. Die regelmäßige Körperakupunktur kann, zusammen mit der chinesischen Kräutertherapie, die ganz individuell auf den Patienten zugeschnitten ist, sehr gut unterstützen. Auch 2- bis 3-mal pro Woche Qigong zu üben hilft vielen Betroffenen sehr. Sehr gute Hinweise auf Erfolge gibt es auch bei der Behandlung mit der Schädelakupunktur nach Yamamoto.
Prinzipiell empfehle ich außerdem eine Laboruntersuchung auf die B-Vitamine, die in diesen Fällen oft verringert sind. Ein hochdosierter Vitamin-B-Komplex (z. B. Vitamin B Loges) kann die neurologischen Symptome im Verlauf günstig beeinflussen. Dieser Zusammenhang wird leider häufig vergessen.
Dr. med. Isabel Bloss
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