Naturheilkundliche Unterstützung des Herzens nach Ablation
Bei meiner Frau wurde erfolgreich eine Ablation des Herzens durchgeführt. Seitdem hat sie keine Herzrhythmusstörungen mehr. Ich wüsste nun gern, wie sie ihr Herz nach der Ablation naturheilkundlich unterstützen bzw. kräftigen kann.
Herbert S., E-Mail
Antwort: DBei einer Herzablation werden mittels eines Katheters durch Hitze- oder Kälteeinwirkung gezielt Narben in den Zellen des Herzmuskels gesetzt, die eine fehlerhafte elektrische Erregung oder Leitung verursacht haben. Somit werden Muskelerregungen unterbunden, die zu Herzrhythmusstörungen geführt haben.
Das Herz als quergestreifter Muskel benötigt, wie die übrige Muskulatur des Körpers, entsprechendes Training, z. B. in Form von Schwimmen, Nordic Walking etc. Wichtig ist, in der Reha-Phase mit sanftem Ausdauertraining zu starten – unter kardiologischer Kontrolle und Vorab-Bestimmung des Trainingspulses. Hierzu sollte immer eine entsprechende Uhr mit Brustgurt (EKG-genaue Ableitung) getragen werden, ggf. auch eine Smartwatch, die eventuelle Ausfälle aufzeichnet. Außerdem rate ich zu Qigong und/oder sanftem, langsamem Hatha-Yoga.
Innerlich kann das Herz gestärkt werden mit Ceres Crataegus (Urtinktur, 2-mal täglich 5 Tropfen), dies verträgt sich mit allen schulmedizinischen Therapien sehr gut. Auch die abendliche Einreibung der Herzgegend mit Aurum Lavandulae comp. Salbe (Weleda) beruhigt und stabilisiert die Herzarbeit nachweislich.
Dr. med. Isabel Bloss
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