Pflanzenheilkunde

Tipps für gesunde Haare

Ich verliere seit einiger Zeit viele Haare. Was kann ich für meine Haargesundheit tun?
Sabine T., E-Mail

Antwort:
Stoffwechselübersäuerung zählt zu den Hauptursachen für einen überdurchschnittlichen Haarverlust. Wer sich hauptsächlich mit Obst, Gemüse, Salat, Vollkornprodukten und stillem Wasser ernährt und nur zu einem Fünftel traditionelle Säurebildner wie Weißmehlprodukte, Fleisch, Kaffee und Süßig­keiten zu sich nimmt, wird sich nicht nur allgemein leistungsfähig fühlen – auch Wachstum und Beschaffenheit der Haare bessern sich sichtbar. Wer basenreiche, d. h. mineralstoffreiche Lebensmittel in ausreichender Menge zu sich nimmt, versorgt seine Haarpapille mit allen Mineralien, die sie zum Aufbau der Haare braucht.

Wenn man jedoch zu viele Säurebildner isst, entzieht das Blut dem Haarboden die basischen Mineralstoffe, um die bei der Nahrungsverwertung angefallenen überschüssigen Säuren mit ihnen zu puffern: Das ist genau der Mechanismus, der für vorzeitigen Haarausfall verantwortlich ist.

Ebenso wichtig ist die ausreichende Versorgung mit allen notwendigen Aminosäuren, also jenen Bausteinen, aus de­nen der Körper Eiweiße bildet. Da ein Haar zu 90 % aus dem Eiweiß Keratin gebaut wird, macht sich ein Aminosäuremangel sehr schnell an dünner werdenden und vorzeitig ausfal­lenden Haaren bemerkbar. Neben einer generellen Umstellung der Ernährung kann man auf folgende Nahrungsergänzungen zurückgreifen, die sich als „Haarwuchsmittel von innen“ seit Langem bewährt haben. Dazu gehören unbedingt Vitamin C und Eisen (z. B. Eisen plus Acerola Vit. C von hypo-A).

Auch empfiehlt sich die Einnahme der Nahrungsergänzung Wurzelkraft von Peter Jentschura, eines pflanzlichen Feingranulats aus 100 biologisch angebauten Pflanzen, das alle wichtigen Mineralstoffe, Vitamine und essen­ziellen Aminosäuren in optimaler Bioverfügbarkeit enthält.

Von außen hat sich das 3×3-Tonikum für die Kopfhaut (Fa. P. Jentschura) bewährt, das 2- bis 3-mal am Tag mit einer Pipette auf die Haare aufgeträufelt und sanft einmassiert wird. Wertvolle pflanzliche Eiweißspender sind Hülsenfrüchte und Chia­samen; Letztere enthalten das vollständige Profil aller essenziellen und für die Keratinbildung in der Haarpapille so wichtigen Aminosäuren.

Hervorragend für gesundes Haar sind auch Gerstengras und Chlorella-Algen. Sie enthalten eine für das Haarwachstum optimale Zusammensetzung an Spurenelementen, Vitaminen und Aminosäuren. Hier kann man z. B. auf die Bio-Gerstengras-Kapseln der Firmen Achterhof, Kurkraft oder True Nature zurückgreifen bzw. auf die Chlorella-Presslinge von VivaNutria oder Maison Naturelle.
Margret Rupprecht, Hp

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