Die Juckbohne: Hoffnung beim Parkinson-Syndrom
Das Parkinson-Syndrom wird durch einen Mangel am Botenstoff Dopamin im Gehirn ausgelöst. Medizinisch wird das Defizit mit der Gabe von synthetischem L-Dopa, einer Vorstufe von Dopamin, ausgeglichen – was jedoch vor allem bei Langzeittherapie Nebenwirkungen mit sich bringen kann.
Die Samen der im indischen Ayurveda seit Langem bekannten Heilpflanze Mucuna pruriens, der Juckbohne, weisen natürlicherweise einen hohen Gehalt an Levodopa auf und haben in Studien weniger Nebenwirkungen als synthetisch hergestelltes L-Dopa gezeigt. Darüber hinaus wirkt die Juckbohne belebend und stimmungsaufhellend, konzentrationsfördernd und nervenstärkend. Extrakte sind im Handel erhältlich, ein zugelassenes Arzneimittel gibt es noch nicht.
© NATUR & HEILEN, Oktober 2025
