Eier sind viel gesünder als ihr Ruf
Das Ei ist in Verruf geraten, weil es die Cholesterinwerte im Blut erhöhen und damit Arteriosklerose fördern soll. Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfälle seien durch den hohen Cholesteringehalt im Ei mitversursacht, hieß es. Eine aktuelle Studie der University of South Australia beweist jedoch das Gegenteil.
In der Untersuchung wurden 61 Probanden in 3 Gruppen eingeteilt: Die erste sollte eine cholesterinreiche, aber mit wenig gesättigten Fettsäuren kombinierte Diät zu sich nehmen – mit 2 Eiern pro Tag. Die zweite aß wenig Cholesterin, dafür aber mehr gesättigte Fettsäuren – ganz ohne Eier. Die dritte Gruppe sollte von beiden Substanzen viel zu sich nehmen und 1 Ei pro Woche verzehren.
Die Forscher stellten nach 5 Wochen fest, dass jene Probanden, die wenig gesättigte Fettsäuren, aber regelmäßig Eier konsumierten, keine erhöhten Cholesterinwerte aufwiesen. Dagegen stiegen bei den Studienteilnehmern, die im Rahmen ihrer Ernährung mehr gesättigte Fettsäuren aufgenommen hatten, die Cholesterinwerte im Blut an. Es sind also eher die tierischen gesättigten Fette und Öle aus der Nahrung, die erhöhte Cholesterinwerte provozieren.
© NATUR & HEILEN, Dezember 2025
