Heiße Bäder fördern die Gesundheit eher als Saunagänge
In einer aktuellen Studie der University of Oregon haben Fachleute nachgewiesen, dass ein einfaches heißes Bad in der Wanne offenbar stärkere physiologische Reaktionen auslösen kann als ein Saunagang.
Die Forscher verglichen in ihrer Untersuchung die Auswirkungen von drei Formen der passiven Wärmetherapie: Whirlpool, trockene Sauna und Infrarotsauna. Sowohl vor als auch nach den Anwendungen wurden im Blut der 20 gesunden Teilnehmer in einem Alter von 20 bis 28 Jahren verschiedene Immunzellen und Marker für Entzündungen gemessen, sowie Blutdruck, Körpertemperatur, Herzfrequenz und Herzzeitvolumen.
Es stellte sich heraus, dass regelmäßige heiße Bäder die größten positiven Effekte auf die Physiologie der Probanden hatten. So ließ ausschließlich das heiße Bad Zytokine und Immunzellen ansteigen. Die Wissenschaftler führen dies darauf zurück, dass der Körper im Wasser seine Wärme nicht durch Schwitzen abgeben kann, wodurch sich wiederum die Kerntemperatur und der Blutfluss erhöhen.
Das Forscherteam empfiehlt, sich für die Gesundheitsprophylaxe regelmäßig dem Reiz eines heißen Bades auszusetzen – vorausgesetzt, es besteht keine Vorerkrankung wie Bluthochdruck oder Krampfadern.
© NATUR & HEILEN, April 2026
