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Kurz notiert

Hohe Harnsäurewerte: Frühwarnsymptom für Gefäßerkrankungen

Schon ein leicht erhöhter Spiegel an Harnsäure im Blut kann die ­Gefäßsteifigkeit befördern und ­dadurch das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln, ­befeuern – so das Ergebnis einer großangelegten Untersuchung, die Daten von über 70.000 Personen verglich.

Frauen sind von diesem Zusammenhang stärker betroffen. Für die Untersuchung wurde die Pulswellengeschwindigkeit gemessen, also die Geschwindigkeit, mit der sich eine Druckwelle durch das Blutgefäß bewegt. Je höher der Wert ist, desto steifer sind die Gefäße.

Das Team fand heraus, dass selbst bei Werten, die noch als im Normbereich gelten, die Harnsäure mit der Gefäßsteifigkeit verknüpft war. Daher fordern die Forscher, die Normwerte des Harnsäurespiegels zu überdenken und schon bei geringer ­Erhöhung an eine Therapie mit Harnsäuresenkern zu denken. Aus ernährungsmedizinischer Sicht ist die Reduktion von Purinen aus fleischlastiger Ernährung und Alkoholika, vor allem Bier, sinnvoll.

© NATUR & HEILEN, März 2026

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