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Kurz notiert

Hormonspirale könnte ein Faktor für Brustkrebsrisiko sein

Frauen, die mit einer Hormonspirale verhüten, haben statistisch gesehen ein leicht erhöhtes Risiko für Brustkrebs. Die Spiralen setzen in der ­Gebärmutter ein künstliches Gelbkörperhormon frei (­Levonorgestrel) und werden nicht nur zur Verhütung, sondern bei starken Regelblutungen auch zur Behandlung eingesetzt.

Für eine Studie des dänischen Forschungs­instituts für Krebs wurden Gesundheitsdaten von mehr als 157.000 Frauen ausgewertet, von denen die eine Hälfte die Hormonspirale nutzte, die andere nicht. Das Ergebnis zeigte, dass während der ersten 5 Jahre pro 10.000 Frauen mit Hormonspirale 14 Frauen mehr an einem Mammakarzinom erkrankten als in der Vergleichsgruppe.

Nach 10 bis 15 Jahren stieg die Anzahl auf 71 Fälle – ein Brustkrebsrisiko, das mit jenem von oralen Kontrazeptiva vergleichbar ist. Bereits 2017 stellte eine Untersuchung fest, dass hormonelle Verhütungsmethoden wie die Hormonspirale und die Antibabypille das Brustkrebsrisiko leicht erhöhen – innerhalb weniger Jahre nach Absetzen dieser hormonellen Kontrazeptiva normalisiert sich das Risiko jedoch wieder.

© NATUR & HEILEN, September 2025

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