Mandeln verbessern Gesundheitsmarker des metabolischen Syndroms

Bereits frühere Untersuchungen zeigten, dass Mandeln sich positiv auf Cholesterinwerte und den Blutdruck auswirken und das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse wie Schlaganfall und Herzinfarkt deutlich senken. Eine jüngere Studie der Oregon State University weist nun darauf hin, dass der tägliche Snack von Mandeln das metabolische Syndrom verbessert, bei dem Bluthochdruck, hoher Blutzucker, gesteigerte LDL- und Triglyceridwerte und Bauchfett kombiniert vorkommen.
Die 12-wöchige klinische Studie teilte die Probanden mit metabolischem Syndrom in 2 Gruppen, eine nahm jeden Tag Mandeln im Wert von 320 Kalorien (ungefähr 45 Mandeln) zu sich, die andere Kohorte aß Cracker mit dem gleichen Kalorienwert, aber ohne gesunde Fette, Mikronährstoffe und Proteine.
Insbesondere das Vitamin E war nach 4 Wochen und weiteren 12 Wochen im Blut der Mandelsnacker deutlich gestiegen, sodass man von einem entzündungshemmenden Effekt ausgehen kann. Auch weitere für die Herzkreislauf-Gesundheit relevante Marker verbesserten sich: Verringerung des LDL-Cholesterins und des Taillenumfangs – alles in allem verschob sich die Stoffwechsellage der Mandeln essenden Probanden zum Positiven.
© NATUR & HEILEN, September 2025
