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Kurz notiert

Nachhaltige Narkose: Charité senkt CO2-Ausstoß im OP um 80 %

Die Verwendung klimafreundlicherer Anästhetika im Operationssaal ist dafür verantwortlich, dass die Charité-­Universitätsmedizin Berlin ihre jährlichen CO2-Emissionen seit 2018 um über 80 % reduzieren konnte. Statt weiterhin das stark klimaschädliche Narkosegas Desfluran anzuwenden, setzen die Kliniken jetzt verstärkt auf lokale Betäubung und den Einsatz des Anästhetikums Propofol, das intravenös verabreicht wird und ungleich klimafreundlicher ist als Narkosegase.

Ein medizinischer Nachteil ist für die Patienten mit der Umstellung der Anästhetika nicht verbunden – im Gegenteil.

„Nach einer Narkose mit Propofol wachen die Patienten ruhiger auf und ihnen ist seltener übel“, betont Dr. Susanne Koch, Anästhesistin an der Charité. „Desfluran ermöglicht es, die Dauer und Tiefe der Narkose sehr gut zu steuern und wird deshalb gern verwendet. Mithilfe einer EEG-basierten Überwachung, also einer Orientierung an der Hirnaktivität, lässt sich die Narkose aber auch bei Verwendung von Propofol sehr gut steuern.“

© NATUR & HEILEN, September 2025

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