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Besser in Bioqualität kaufen: Getreide stark pestizidbelastet

45 % der jährlich ausgebrachten Pflanzenschutzmittel in Deutschland landen allein auf Weizen- und Gersten­feldern. Damit treiben die ­beiden Getreidesorten den ­Pestizideinsatz hierzulande, aber auch EU-weit massiv in die Höhe. Einer aktuellen Untersuchung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zufolge enthielt 2023 mehr als jedes dritte europäische Getreideprodukt Rückstände eines oder gleich mehrerer Pestizide.

Insgesamt hatte die EFSA 2.234 Getreideproben sowie Proben getreidehaltiger verarbeiteter Lebensmittel wie Brot und Müsli untersucht, von denen 837 Rückstände chemischer Pflanzenschutzmittel aufwiesen. Zwar wurden die zulässigen Grenzwerte nur in 14 Proben überschritten, doch Verbraucherorganisationen wie Foodwatch kritisieren vor allem die synergistische Wirkung der Pestizide.

Allein schon die Kombination verschiedener Pflanzenschutzmittel in einem einzigen ­Produkt stelle ein enormes gesundheitliches Risiko dar. Foodwatch fordert daher Supermärkte auf, sich bis 2025 freiwillig dazu zu verpflichten, nur noch pestizidfrei hergestellte Getreideprodukte zu verkaufen. Derweil sollten Verbraucher am besten auf Getreideprodukte aus biologischem Anbau zurückgreifen.

© Natur & Heilen, März 2024

 

 

 

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