Das Tor zum Reich der Fantasie

In der Kindheit konnte die Natur alles für uns sein: Wir tauchten in sie ein, horteten ihre Schätze, träumten uns in eine andere Welt. Lassen wir diese Erinnerungen wieder lebendig werden, stellen sich dieselben Glücksgefühle ein: Wir erleben uns als Teil des großen Ganzen.

 Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie als Kind Kastanien sammelten, diese glänzenden braunen Kugeln? Eine schien schöner als die andere, und immer fand sich eine, die noch perfekter war, noch wohlgeformter, glatter, frischer. Welch ein Schatz! Man konnte kleine Männchen daraus basteln, mit Streichholzbeinen und einer Hagebutte als Kopf, auch Hunde und Pferde ließen sich herstellen, oder man hortete sie lediglich in einer schönen Schachtel. Und wie elend sahen sie aus, wenn man sie dort vergaß (oder nach ein paar Tagen aus der Jackentasche kramte), ganz stumpf und runzlig! Aber da lagen ja schon wieder neue am Boden, und es ging nicht anders, man musste sie aufheben. Es war wie Beutemachen. Oder sind Sie lieber über die Äcker gerannt, mit der Schnur in der Hand, die die schönsten Drachen aller Zeiten in den Himmel steigen ließ, rauf ins hohe Blau eines warmen Septembernachmittags?

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2018 lesen.

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