Die Erde unterstützen – sich selbst helfen

Wir finden zu uns selbst, wenn wir die Erde erneuern – dies ist die Botschaft von Wangari Maathai, die 2004 als erste Afrikanerin den Friedensnobelpreis erhielt. Ihr Lebenswerk nahm seinen Anfang mit der Gründung des „Green Belt Movement“, durch den seit 1977 über 45 Millionen Bäume in Afrika gepflanzt wurden. Ihr Buch „Die Wunden der Schöpfung heilen“, aus dem der folgende Text stammt, ist das Vermächtnis dieser Umweltschützerin und Aktivistin für Demokratie, die im September 2011 verstarb.

Durch Erfahrung und Beobachtung habe ich erkannt, dass die Vernichtung der Erde sich auch auf die Menschheit erstreckt. Wenn wir in einer verletzten Umwelt leben – in der das Wasser verschmutzt ist, die Luft voller Ruß und Rauch, die Nahrung mit Schwermetallen und Kunststoffrückständen verseucht ist oder der Ackerboden nur noch aus Staub besteht –, dann verwundet uns das, es beschädigt unsere Gesundheit und ruft körperliche, seelische und spirituelle Verletzungen hervor. Durch die Erniedrigung der Umwelt werden wir selbst und die gesamte Menschheit erniedrigt.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2012 lesen.

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