„Mut ist nicht die Abwesenheit von Furcht“

Kaum ein Name ist so geschätzt und steht für den langen Weg zur Freiheit wie der von Nelson Mandela. Die fast drei Jahrzehnte, die er gemeinsam mit anderen politischen Führern dieser Zeit im Gefängnis saß, machten ihn nicht nur in Südafrika, sondern in der ganzen Welt zur Leitfigur. Sein Leben demonstriert, wie viel Kraft und Mut ein Mensch zu entwickeln imstande ist, um seinen Traum von Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu verwirklichen.

Die Zelle ist der ideale Ort, um sich selbst kennenzulernen, realistisch und regelmäßig die Entwicklung der eigenen Gedanken und Gefühle zu erforschen. Wenn wir unser Fortkommen als Individuen beurteilen, konzentrieren wir uns gern auf äußere Faktoren wie gesellschaftliche Stellung, Einfluss und Beliebtheit, Reichtum und Bildungsstand.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Dezemberheft 2013 lesen.

Kommentare

Freitag, 06.12.2013 11:50 | Monika Schöll
Nelson Mandela hat aus seiner Situation das allerbeste gemacht , seine Gefängniszelle wurde zur Klosterzelle, zur Einsiedelei. Er hat sich damit angefreundet, dass er abgeschlossen von der äusseren Freiheit ist und hat die innere Freiheit wachsen lassen. Er hat viel Zeit gehabt über den besten Weg aus der Apartheit nachzudenken und diesen Weg unerschrocken und beständig zu gehen. Er war ein Mensch der Liebe, die er im Herzen getragen hat. Er hat immer auf das Gute geschaut und hat nie daran gezweifelt, dass es möglich ist, das scheinbar Unmögliche zu erreichen. Er war ein grosser Mensch, der vielen Hoffnung gab und er wurde sehr geliebt von vielen Menschen auf der ganzen Welt. Wenn man ihn sah, auch wenn es nur im Fernseher war, hatte man den Eindruck, dies ist ein guter Mann. Er hat über seiner Mission der Beendigung von Apartheit hinaus den Menschen auf der ganzen Welt gezeigt, dass es in Afrika Staatsmänner mit Bildung, Weisheit und Charisma gibt, die ihr Land zu führen wissen und in die Welt von heute integrieren. Jetzt wo dieser Mann seinen letzten Weg gegangen ist, ist es uns schmerzlich bewusst, wie sehr wir diesen schwarzen afrikanischen gutherzigen Menschen geschätzt haben. Er war uns vertraut und gar nicht fremd. Alle schwarzen afrikanischen Menschen, denen man jetzt begegnet, sind einem weniger fremd als vorher und das ist ein grosses Geschenk von Nelson Mandela. Wir sind alle Menschen mit gleichen Wünschen und Hoffnungen - und wir können gut befreundet sein.

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