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Pestizidatlas 2022: Mehr Pestizide denn je

Trotz verschärfter Zulassungsverfahren werden weltweit so viele Pestizide ausgebracht wie nie zuvor. Das ist die traurige Bilanz des Pestizidatlas 2022, der gemeinsam von der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und dem Pestizid-Aktions-Netzwerk herausgegeben worden ist. Allein zwischen 1990 und 2017 ist die Menge der eingesetzten Pflanzenschutzmittel um rund 80 % gestiegen. Und obwohl der Verbrauch an Pestiziden in Deutschland rückläufig ist, profitieren gerade auch deutsche Konzerne wie die Bayer AG oder BASF vom lukrativen Geschäft mit den Pflanzenschutz­mitteln. Nach wie vor exportieren sie gigantische Pestizidmengen nach Afrika, Asien und Lateinamerika – darunter auch gefährliche Wirkstoffe, die in der EU wegen ihrer Giftigkeit für Mensch und Umwelt verboten sind.

Der Pestizidatlas beleuchtet in 19 Kapiteln die aktuellen Entwicklungen auf dem globalen Pestizidmarkt, die Folgen des Einsatzes für Natur, Tier und Mensch, die derzeitigen Zulassungs- und Genehmigungsverfahren sowie die wirtschaftlichen Interessen im Hintergrund. Gleichzeitig liefern die Autoren aber auch alternative Lösungsvorschläge, um den weltweiten Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft zu verringern.

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