Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Borretsch für ein starkes Herz

Himmelblaue, sternförmige Blüten zieren eine Pflanze, die der Stolz vieler Kleingärtner ist: Borretsch, auch Blauhimmelstern, Herzblume oder Wohlgemuth genannt, ist nicht nur äußerst attraktiv, man kann auch davon naschen. Denn die kleinen blauen Blüten sind essbar, und die frischen Blätter eignen sich zum Würzen von Salaten und Gemüse und zum Einlegen von Gurken.
Borretsch (Borgo officinalis) enthält Schleimstoffe, Saponine, Flavonoide, Alkaloide (in geringen Mengen), Gerbstoffe und Kalium. Die Samen liefern ein hochwertiges Öl.
In der Volksmedizin wird Borretsch gegen Herzschwäche, Herzklopfen, Nervosität und Depressionen empfohlen, aber auch gegen Rheuma, Gicht, Windpocken, Masern, Bronchitis und Nierenleiden. Als bewährtes Hausmittel zur Beruhigung und Herzkräftigung gilt Borretsch-Milch. Dazu wird ein gehäufter Teelöffel feingeschnittener frischer Blätter mit einem Glas warmer Milch verrührt.
Für einen Tee braucht man zwei gehäufte Teelöffel getrockneter Blätter, die man mit 250 Milliliter kochendem Wasser überbrüht und 10 bis 15 Minuten ziehen lässt. Dreimal täglich eine Tasse trinken. Wegen des möglichen Gehalts an Pyrrolizidinalkaloiden, die die Leber belasten können, wird vom Dauergebrauch abgeraten.
Borretschöl, das einen hohen Anteil an Gammalinolensäure (Omega-3-Fettsäure) enthält, wird oft in Kombination mit Nachtkerzenöl in Kapselform (Reformhaus) angeboten.
Das gelbe klare Öl kann auch äußerlich angewendet werden und ist sehr zu empfehlen bei entzündlichen Hautproblemen und insbesondere bei Neurodermitis.

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