Tipps & Erfahrungen

Hier finden Sie nützliche Ratschläge für ein gesünderes Leben sowie Anleitungen zur Selbsthilfe bei Alltagsbeschwerden. Auch die Leserinnen und Leser von NATUR & HEILEN tragen mit eigenen Erfahrungen dazu bei, das Wissen über naturgemäßes Leben und Heilen zu erweitern.

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Ingwer selbst anpflanzen und ernten

Die gelbe Knolle mit der hellbraunen Schale ist nicht mehr wegzudenken aus der heimischen Küche, vor allem nicht aus dem Medizinschränkchen. Heißes Ingwerwasser ist das Standardgetränk zur Erhaltung und Stärkung der Abwehrkräfte. Seine ätherischen Öle, Zingiberen, Zingiberol und Gingerol, sind die Inhaltsstoffe, die außerdem so manche Übelkeit und Magenbeschwerden vertreiben. Was liegt da näher, als für eigenen – garantiert biologischen – Nachschub zu sorgen? Und das geht ganz einfach:
Eine frische, feste Ingwerknolle aus dem Biomarkt wird in fünf Zentimeter große Stücke geschnitten. Dabei ist darauf zu achten, dass jedes Stück einen kleinen Knubbel aufweist, den sogenannten Vegetationsknoten. Die Ingwerstücke werden nun mit der Schnittfläche nach unten in einen mit Erde gefüllten Topf oder Blumenkasten gelegt und locker mit Erde bedeckt. An einem warmen und hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung können sie wachsen und gedeihen, gegossen werden sie am besten mit kalkarmem Wasser. Die Anzucht lässt sich beschleunigen, indem man über die Wurzelstückchen bis zum ersten Sichtbarwerden von Trieben ein Glas verkehrt herum stellt, dies erhöht die Luftfeuchtigkeit. Nach dem Entfernen des Glases kann die Ingwerpflanze zügig bis zu einem Meter hoch wachsen. Die Ernte der gesunden Wurzel erfolgt, wenn die Blätter anfangen, sich gelb zu verfärben.

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